• Schreibzwang

    Wo bleibt der Aufschrei?

    Wo bleibt der Aufschrei? #Satire ist wichtig in einer Demokratie, wichtig für das funktionierende Zusammenleben von Menschen innerhalb freiheitlicher, rechtsstaatlicher Regeln. Satire legt den Finger auf Wunden und zeigt auf, was nicht in Ordnung ist. Satire zeigt niemals das, was gut funktioniert. Das ist nicht ihre Aufgabe. Wenn, wie aktuell in den Medien gut verfolgbar, über 50 Schauspieler kleine Videos drehen und den Hashtag #allesdichtmachen als ironischen Hinweis auf einen Fehler im System etablieren (Ironie bedeutet die Umkehrung dessen, was eigentlich gemeint ist), dann ist das Satire. Satire legt den Finger auf die Wunde, das tut naturgemäß weh. Das kann und muss eine Demokratie aushalten. Zugleich kann und muss Satire…

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    #querdenken: Über angebliche Querdenker, die keine sind

    Querdenken ist, überraschenderweise, neuerdings ein Schimpfwort geworden und bezeichnet die Art zu denken, die von einem gegebenen Konsens abweicht, bezogen auf die Existenz einer Gefährdung durch SARS-CoV-2. Tatsächlich ist ein Merkmal des lateralen Denkens, dass Ausgangssituation und Rahmenbedingungen nicht als unveränderlich hingenommen werden. Wohingegen das Hinnehmen der Ausgangssituation und Rahmenbedingungen gemeinhin als Merkmal einer Religion betrachtet werden kann. Insofern ist es schwer zu verstehen, warum Querdenken plötzlich eine negative Konnotation bekommen hat. Möglicherweise hilft hier ein Reframing, also eine Umdeutung des Begriffs. Noch klarer wird das Bild, wenn der Begriff selbst verändert wird. Denn eigentlich sind die Querdenker, die im Corona-Kontext so genannt werden, unabhängig davon, ob sie sich selbst…

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    Warum die Monarchie die Staatsform der Zukunft ist Teil 2

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Albert Einstein zugeschrieben Unabhängig davon, ob Einstein es so gesagt oder auch nur gedacht hat, verdeutlicht dieser Satz sehr schön ein grundlegendes Problem der menschlichen Geschichte: Der Mensch ist nicht lernfähig. Einzelne Individuen sehr wohl, aber der Mensch als Teil einer Masse in psychologischem Sinne ist es nicht. Man könnte darüber nachdenken, welchen evolutionären Vorteil dem Menschen diese Eigenheit verschaffen mag. Zum Beispiel ist es schwieriger, mit selbst denkenden und intelligenten Menschen einen Krieg anzuzetteln und durchzuführen. In der Masse verschwindet die Intelligenz und spätestens im nächsten Krieg wird…