• Leseproben

    Leseprobe: Himmelsstaub – Gefangen im Koma

    Auf Amazon kaufen Leichte Übelkeit steigt in mir hoch. Komisch. Was ist das? Langsam erwache ich aus einem Traum, dessen Inhalt wieder viel zu schnell verdämmert. Ich war wieder jung. Irgendwas mit der Schule. Vokabeln nicht gelernt. Deutscharbeit. Text wieder nicht gelesen. Examen. Ich glaube, keine Ahnung mehr zu haben. Von nichts. Oder war das der Traum von gestern? Wie ging es noch weiter? Alles verschwimmt von meinem Traum und ich versuche, es festzuhalten. Es ist weg. Draußen dämmert es ganz langsam. Homers ‚Rosenfingrige Morgenröte‘ lächelt durch unser Schlafzimmerfenster. Auf der Fichte davor begrüßt die Singdrossel wie jeden Morgen fröhlich lockend den jungen Tag. Wie kitschig das klingt! Aber manchmal…

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  • Fiona - Beginn 2.0
    Kristallwelten-Saga,  Leseproben

    Leseprobe: Fiona – Beginn 2.0 (Band 1)

    Auf Amazon kaufen Wein. Rot wie Blut. Nein, nicht wie Blut, Blut ist dicker. Meins jedenfalls, wenn ich mal wieder eins auf die Nase kriege. Immer seltener. Im Dojo sowieso nicht mehr. Mann. Wieso denke ich eigentlich über Blut nach? Kann ich nicht einfach mal in Ruhe ein Glas Wein trinken? Bloß weil mein Vater einen blöden Spruch losgelassen hat, als ich die Flasche und ein Glas geholt habe? Ich atme tief durch und sehe mich um. Andere sind in dem Alter schon längst ausgezogen, ich hocke mit 23 noch in meinem Kinderzimmer. Und lasse mich von meinem Vater anmachen. Echt klasse. Ich trinke das Glas leer und denke wieder…

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  • Leseproben

    Leseprobe: Im Zwielicht der Zeit

    Erster Teil Gertrud war siebzehn, als ihre Mutter starb. Die Todesursache war Diabetes. Zehn Jahre später sollte es Insulin geben, das so vielen Menschen, die an dieser Krankheit litten, ein halbwegs normales Leben ermöglichte. Aber damals – man schrieb das Jahr 1912 – waren sie Todeskandidaten. Gertrud stand wie in Trance am Bett ihrer Mutter und blickte starr auf deren bleiches, wächsernes Gesicht. Sie war schön, von einer unschuldigen, fast kindlichen Schönheit. Das braune Haar, das sie sonst der Mode entsprechend hochgesteckt trug, lag in losen Strähnen auf dem Kissen und umrahmte ihr stilles Antlitz.Plötzlich meinte Gertrud, sie leise atmen zu hören, zu sehen, wie sich ihre Brust ganz sacht…

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