Klosterrauschen

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Klosterrauschen – der zweite Roman von Dr. Johannes Sieben

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Beschreibung

 

Gewidmet allen Jungen,
die als Kinder in Schulen, Internaten oder sonstigen Erziehungsanstalten
missbraucht wurden.

In seinem zweiten Roman beschreibt der Autor Johannes Sieben die erfundene, wenn auch leider nicht realitätsferne Geschichte eines kleinen Jungen, der in einem Kloster leben muss und dort regelmäßig missbraucht wird. Im Laufe der Zeit entdeckt er seine Homosexualität, die ihm sündig erscheint und das Leben außerhalb der Klostermauern, denen er entfliehen kann, zusätzlich erschwert. So erlebt er immer wieder Rückschläge, wenn er gerade glaubt, sein Leben meistern zu können. Zuletzt sieht er keinen Ausweg mehr, außer einem …

 

Prolog:

„Das darfst du niemals jemandem erzählen, hörst du? Auch deinen Eltern nicht! Der liebe Gott liebt das, was wir hier tun. Nur die Menschen sehen darin etwas Böses. Der liebe Gott hat uns ja so einen schönen Penis gegeben, damit wir ihn gern haben. Wenn du es trotzdem jemandem erzählst, wird Gott ganz böse und lässt etwas Schreckliches geschehen! Hast du das verstanden, Julian?“
„Ja, Onkel Theophil!“

 

Zum Profil von Dr. Johannes Sieben.

 

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Himmelsstaub
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Zusätzliche Information

Größe k.A.
Format

Softcover, E-Pub

AutorIn

Johannes Sieben

Genre

Roman

1 Bewertung für Klosterrauschen

  1. Bewertet mit 5 von 5

    Susanna M. Farkas

    KlosterRauschen-ein Mahnmal!
    Ist es nicht so: wir alle glauben frei zu sein. Glauben unser Leben frei und unabhängig gestalten zu können. Glauben, dass wir uns und somit unser Leben verändern können. Glauben, dass wir die Nachwirkungen unserer Erziehung „heilen“ können. Glauben uns soweit manipulieren zu können bis wir uns für uns zurecht gebogen haben. Glauben unser Spiegelbild mit einem Pinsel übermalen zu können.
    Doch ist es wirklich so? Sind wir wirklich frei? Können wir uns tatsächlich von unserer Vergangenheit trennen? Können wir uns von unserem Schatten trennen?
    Oder hat Johannes Sieben, der Autor des Buches recht?
    Hat er recht, wenn er sagt: der Mensch kann sich nicht ändern.
    Der Mensch ist sich ausgeliefert.
    Ausgeliefert an seine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
    Haben Menschen, wie der Hauptprotagonist Julian auch, keine Möglichkeit den Erfahrungen zu entkommen? Können Menschen, die in ihrer Kindheit und Jugend körperlich und somit auch seelisch missbraucht worden diesem Schatten entkommen? Oder bleibt der dunkle Schatten ein ewig quälender, wegbereitender Begleiter?
    Johannes Sieben. Sein zweiter Roman mit diesem Hauptmotiv.
    Gefangen und ausgeliefert.
    Dieses Buch zu lesen ist nicht einfach! Es ist schwer für einen Menschen, der an die Freiheit glaubt. Es ist schwieriger für einen Menschen, der nicht hinschauen will und am schwersten ist es für einen Menschen, der selbst auch von solchen Erinnerungen gefoltert wird. Und unerträglich ist es für einen, der dies durchlebt.
    Heute doch nicht mehr!
    Wer glaubt, dass Kinder heute nicht mehr in diesem und solchem Maß misshandelt werden, täuscht sich! Wer glaubt, das es heute sowas nicht geben kann, täuscht sich! Wer glaubt, dass heute nur wenige mit dieser Last ihr Leben meistern, täuscht sich gewaltig!
    KlosterRauschen ein Ausrufungszeichen!
    KlosterRauschen ein Mahnmal!

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