verstecken spielen oder eintauchen in Opas verwirrte Welt

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verstecken spielen oder eintauchen in Opas verwirrte Welt

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Beschreibung

Der 76-Jährige Jakob leidet an Demenz. Er selbst merkt langsam, wie er sich verändert und wie anders sein Umfeld mit der Entwicklung seiner Krankheit auf ihn reagiert. Er versucht seine Erinnerungen an früher – die einzigen, die ihm noch bleiben – zu behalten und den Menschen, die er liebt, mitzuteilen: seiner Frau, seiner Tochter und auch seiner Enkeltochter, die mehr Anteilnahme an seinem Schicksal nimmt als alle anderen. Die 13-Jährige Leonora kümmert sich liebevoll um ihn und scheint die Einzige zu sein, die seine Situation zu verstehen versucht. Obwohl er das selbst nicht einmal schafft.

Beiden gelingt es, nicht zuletzt aufgrund ihrer bedingungslosen Liebe, verschiedene Lebensabschnitte gemeinsam zu leben und zu erleben. Bei ihr darf er der sein, der er ist. Während sich der eine immer mehr von der realen Welt verabschiedet, erlebt die andere immer mehr den Eintritt in die Welt der Erwachsenen. Sie merkt, dass Nähe zulassen und Respekt zeigen, um in seine ganz eigene Welt einzutauchen, das Wichtigste ist, was er in seinem Zustand braucht. Mit ihrer Erkenntnis und dem Verhalten ihrem Opa gegenüber ist sie allen anderen weit voraus, die eher Distanz zu ihm suchen aus Scham oder Angst.

Demenz ist ein sehr aktuelles Thema. Über den richtigen Umgang mit Demenzerkrankten wird viel zu selten gesprochen. Das Vorwort zum Buch stammt von Waltraud Klein, Geschäftsführerin der Deutschen Alzheimergesellschaft des nördlichen Rheinland-Pfalz (www.alzheimer-n-rlp.de).

 

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Menschen

 

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Zusätzliche Information

Größe 13 x 19.5 cm
Format

Softcover, E-Pub

AutorIn

Katharina Göbel

Genre

Roman

Verlag

Verlag 3.0

1 Bewertung für verstecken spielen oder eintauchen in Opas verwirrte Welt

  1. Bewertet mit 5 von 5

    Alles, nur keine Demenz!

    Wer kennt sie nicht? Diese Angst seine Erinnerung und somit sich zu verlieren?
    Wie oft hört man Menschen sagen: „Alles nur das nicht!“ Und mit „das“ meinen sie die Demenz.
    Demenz, ein Syndrom mit tausend Gesichtern, und keiner kennt den Maler dieser.
    Die Wissenschaft weiß weder ihren Grund, noch ihre Auflösung.
    Die Demenz kommt, stiehlt uns all unsere Erinnerungen und zum Schluss verlässt man sein Leben als hätte man es nie gelebt.
    Kein Wunder also die Angst vor diesem Phantom.

    Katharina Göbel, die Autorin des Buches beschreibt den geistigen Zerfall ihres eigenen Großvaters.
    Damals war sie noch ein Kind. Ein Kind, dass aber in seiner Einfachheit die verwirrte Welt ihres Opas besser versteht, als alle anderen um ihn herum.
    Es ist ein ergreifender Bericht der aber gleichzeitig dem Leser viele Fragen aufwirft.

    Gekonnt ist der Perspektivenwechsel innerhalb der Erzählung. Am Anfang gewährt die Autorin dem Leser einen Blick in die zerfahrene Gedankenwelt, aber gleichzeitig sehr sensiblen Gefühlswelt des verwirrten Opas um dann in die kindliche, aber klar denkende Welt des kleinen Mädchens einzutauchen. Eines kleinen Mädchens, das nicht versteht, warum ihr Opa nun in ein Pflegeheim MUSS? Das nicht versteht, warum der Opa nicht bei seiner Familie bleiben DARF. Warum?
    Wie erklärt man das einem Kind? Wie erklären Sie sich das?

    Ich würde dieses Buch jedem empfehlen. Denn es kann jeden treffen. So oder so.
    Die Fragen warten auf eine Antwort.

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