Zu Hause in Deutschland – Gleiche unter Gleichen?

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Zu Hause in Deutschland, herausgegeben von Maria Braig

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Beschreibung

„Zu Hause in Deutschland – Gleiche unter Gleichen?“ ist eine Anthologie mit Texten von geflüchteten Menschen und von Einheimischen, denen das Einheimischsein gerne abgesprochen wird, weil sie bestimmte Eigenschaften besitzen: Sie sind Schwarz, sie tragen Kopftuch, …

 

Menschen fliehen nach Deutschland. Um sich vor Not, Verfolgung und Todesgefahr in Sicherheit zu bringen, nehmen sie unendliche Mühen und lebensgefährliche Wege auf sich. Nicht alle schaffen es. Aber die, die angekommen sind, werden sie auch „angenommen“?

Andere wurden hier geboren, leben nach gelungener Flucht schon seit vielen Jahren in Deutschland oder wurden irgendwann einmal als Arbeitsimmigrant*innen angeworben.

Dennoch werden sie oft als die „Anderen“, die Fremden gesehen. Weil sie von Migrant*innen abstammen, weil sie Schwarz sind oder weil sie ein Kopftuch tragen.

Sie alle verbindet, dass sie oft nicht als Gleiche unter Gleichen akzeptiert werden.

 

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Zusätzliche Information

Größe k.A.
Format

Softcover, E-Pub

AutorIn

Maria Braig

Genre

Anthologie

1 Bewertung für Zu Hause in Deutschland – Gleiche unter Gleichen?

  1. Bewertet mit 5 von 5

    kingofmusic

    Wie sieht der „klassische“ Deutsche aus? – Ich hör nix…
    Nun, okay – es gibt (wahrscheinlich) auch keine wirkliche Antwort auf diese Frage. Warum gibt es dann aber immer noch Menschen, die andere nach ihrem Äußeren be- und verurteilen und es so den dahinter steckenden Menschen schwer machen, „Fuß“ zu fassen – egal ob in der Berufswelt oder in der (allgemeinen) Gesellschaft? Warum werden unschuldige Menschen nur auf Grund ihres Äußerlichen auf der Straße von der Polizei angehalten, um kontrolliert zu werden, ob die legal erworbenen Einkäufe auch wirklich bezahlt wurden? Warum darf eine Deutsche nicht zum Islam konvertieren ohne dafür angegriffen zu werden?
    All diese Fragen und noch wesentlich mehr stellen sich dem geneigten Leser und der geneigten Leserin während der Lektüre von „Zu Hause in Deutschland – Gleiche unter Gleichen?“, dass die in Osnabrück lebende Autorin Maria Braig herausgegeben hat. Hierin versammelt sind Texte von in Deutschland lebenden Flüchtlingen, von in Deutschland geborenen Menschen, die nur auf Grund ihres Aussehens, ihrer Kleidung oder ihrer Religionszugehörigkeit nicht als Deutsche akzeptiert und anerkannt werden.
    Die Texte machen nachdenklich, machen wütend und halten dem Leser / der Leserin den Spiegel ihres eigenen „Rassismus“ bzw. der eigenen Vorurteile vor. Denn auch wenn man sich das noch so sehr wünscht oder nach der Lektüre solcher Bücher daran bzw. an sich arbeitet: frei von Vorurteilen ist (leider) kein Mensch. Trotzdem denke ich, je mehr Menschen Bücher wie dieses erreicht, umso mehr und früher findet evtl. ein „Umdenken“ in unserer Gesellschaft statt.
    Nicht jeder Text erreicht den Leser (sofort), aber das ist bei der Fülle an Geschichten aus meiner Sicht auch nicht möglich. Jede Leserin und jeder Leser wird seine persönlichen Favoriten finden. Für mich waren es die kurzen Prosatexte von Salam Ibrahim, die er (hauptsächlich) im Kirchenasyl geschrieben hat sowie das Drehbuch von Malik, in dem er unfassbare persönliche Erfahrungen mit einbringt und bei dem ich mir vorstellen könnte, dass daraus wirklich mal ein Film entsteht.
    Dieses Buch gehört in jede (weiterführende) Schule und auf jeden Büchertisch einer Antirassistischen Veranstaltung!!! Die Autorinnen und Autoren sowie die Herausgeberin verzichten übrigens auf die Einnahmen aus den Verkäufen dieses Buches und spenden sie für einen wohltätigen Zweck!
    Neben dem Dank für das Rezensionsexemplar möchte ich Maria Braig auch noch dafür danken, dass sie Astrid North ein Vorwort hat schreiben lassen. Ohne den Hinweis darauf hätte ich diese großartige Sängerin, die mich in den letzten Tagen mit den Songs „Dither“ und „Lightning“ absolut geflasht hat, nie entdeckt!!!

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