Seelenband – Die Geschichte einer Geliebten zwischen Herz und Verstand

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Geschichte einer Geliebten von Stephanie Urbat-Jarren

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Beschreibung

„Ich habe jetzt auch einen Mann!“ „Ehrlich? Wessen denn?“

„Selbst schuld oder Schicksal? In ihrem Buch räumt Stephanie Urbat-Jarren mit dem Klischee der männerfressenden Nymphe auf und öffnet ihren Lesern die Augen für das, was mit der Geliebten tatsächlich geschieht – vor, während und nach der Affäre.“

Verurteilen Sie mich doch. Zerreißen Sie mich in der Luft und vor allem, vergessen Sie nicht, Ihre Männer festzuhalten. Hier bin ich. Die Männerklauerin. Das Miststück. Die Schlampe. Berechnend und hinterhältig habe ich nichts anderes im Sinn, als Ihren Mann sexuell abhängig zu machen und auszunehmen. Ich werde ihn aussaugen und danach über ihn lachen. Wenn ich alles von ihm bekommen habe, was ich wollte, dann bekommen Sie ihn zurück und können den Trümmerhaufen Ihrer Beziehung wieder aufbauen.

Dieses Bild, und schlimmere, haben die meisten Frauen im Kopf, wenn sie von der Geliebten hören, der „Schattenfrau“, die im Hintergrund agiert, und das Feindbild einer jeden liebenden Freundin oder Ehefrau ist. Diese „Sorte“ Frau, die gezielt loszieht und mit den Waffen einer Frau zuschlägt. Beziehungen zerstört, Ehen ruiniert. Wenn der arme, ausgenutzte und zutiefst bereuende Mann irgendwann wieder angekrochen kommt und flehend und bettelnd um Verzeihung bittet, wird verziehen, Paar therapiert und die Schuld auf die böse Femme Fatale geschoben. Keiner fragt, wie es tatsächlich in der Geliebten aussieht.

Warum fragt keiner? Will es tatsächlich niemand wissen? Was ist mit all den unerfüllten Wünschen und zerplatzten Träumen? Warum fragt niemand danach? Hier kommen die Antworten zu all den Fragen, die noch nicht gestellt worden sind! Gnadenlos ehrlich und schockierend offen, in einem Moment unsagbar gefühlvoll und im nächsten wieder machtlos gegenüber der Anziehungskraft dieser verbotenen Liebe, beschreibt die Autorin in ihrem Buch die Geschichte einer Geliebten, die in einen Strudel sexueller Abhängigkeit, Hoffnung und Hilflosigkeit gerät. Sie räumt auf mit dem Klischee der bösen Femme Fatale und zeigt dem Leser, wie schnell eine Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht, durch die berechnenden Spielchen eines Mannes sich selber zu verlieren droht. Ein Buch, welches allen Frauen, die leidend ihr Dasein als Geliebte fristen, Mut macht, aus einer Opferrolle, die sie selber gewählt haben, auszusteigen. Allerdings auch ein Buch, das den betrogenen Ehefrauen die Augen öffnet und den männlichen Lesern bewusst werden lässt, was sie mit ihrem Egoismus anrichten können.

Vor allem zeigt diese Buch eines: Kein Mensch auf der Welt ist es wert, sich für „ihn“ kaputt zu lieben.

 

Hier geht es zum Profil von Stephanie Urbat-Jarren.

Leseprobe.

Zusätzliche Information

Größe k.A.
Format

Softcover, E-Pub

AutorIn

Stephanie Urbat-Jarren

Genre

Roman, Sachbuch

1 Bewertung für Seelenband – Die Geschichte einer Geliebten zwischen Herz und Verstand

  1. Bewertet mit 5 von 5

    Wenn man das Buch Seelenband als selbst Betroffene liest, dann bekommt man schnell den Eindruck, die Autorin würde einem in die Seele schauen. Bei einigen Passagen bin ich erschrocken über soviel Identität, selbst meine eigenen Gedanken, Empfindungen, Erlebnisse habe ich teilweise wiedergefunden, obwohl es bei mir eine etwas andere Konstellation war. Die Wortwahl der eigenen Wahrnehmung, sich selbst fast aufzugeben, nur noch traurig zu sein, eigentlich nicht mehr sein eigenes Leben zu leben und dennoch soviel Liebe zu geben usw. hätte nicht treffender sein können. Eines nehme ich wirklich mit für die Zukunft: kein Mann ist es wert, sich für ihn kaputt zu lieben…auch wenn man vor dem „Absprung“ durchaus dazu bereit ist. Und noch etwas habe auch ich gelernt: Auch ich habe gemeint, bei UNS ist es anders…Es ist nie anders…nicht bei uns, nicht bei anderen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, auch wenn für mich persönlich die Abschnitte des erlebten spannender waren als die Unterhaltungen der Emotionen. Selbst der Buchtitel hätte passender nicht sein können, denn dieses Wort habe ich hunderte Male gehört…

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