• Geschichten einer Kriegerin

    Herr Mut begegnet Toll Schreiber

    Ein Bett in einer Bibliothek ist definitiv ungewöhnlich. Zumindest wenn dieses Bett inmitten der Bibliothek steht. Also, inmitten der Bibliothek bedeutet, dass dieses erwähnte Bett genau in der Bibliothek steht, genau in dem Bereich, in dem Bücher gelesen und ausgeliehen werden. Ich finde schon, dass das ein wenig ungewöhnlich ist. Doch das ist nicht alles, war mir an Ungewöhnlichem auffällt. Abgesehen von der geradezu unheimlich wirkenden Stille, die so still ist, dass sie schon unerträglich laut wirkt, also abgesehen von dieser unerträglich lauten Stille ist da noch etwas Anderes. Jemand. Es ist jemand da. Außer mir. Es handelt sich um einen Mann, wie ich feststelle. Nein, ich unterziehe ihn keiner…

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  • Geschichten einer Kriegerin

    Fionas Tagebuch: Meine denkwürdige Begegnung mit Toll Schreiber

    Mein liebes Tagebuch, heute hatte ich einen echt abgefahrenen Traum. Es begann wie ein völlig normaler Traum. Ich stand an einem Wasserfall, irgendwo. Das Bild war schon sehr klar, die Farben krass deutlich, richtig leuchtend. Und das Wasser war ganz klar, ich konnte gut den Grund erkennen, außer dort, wo der Wasserfall auftraf. Da war also ein kleiner See mit dem Wasserfall an einer Seite, sonst fast rund, mit Felsen gesäumt. Wie eine kitschige Szene aus einem Film für Teenies. Allerdings hat kein Film so gestochen scharfe Farben. Zumindest habe ich keinen gesehen. Da stand ich also und dachte: ‚Boah ey, da springe ich rein!‘ Ich schaute an mir hinunter…

  • Geschichten einer Kriegerin

    Fionas Tagebuch: Das Baby, Herr Mut, Toll Schreiber und ich

    „Dem Baby geht es gut.“ Dieser Satz der Ärztin rettet mir den Tag. Dem Baby geht es gut. Gibt es Wichtigeres? Als ich die Praxis verlasse, strahle ich vermutlich mehr als alle Kernkraftwerke der Erde zusammen. Und das sieht mir bestimmt jeder an. Hach, was bin ich glücklich! Es ist ja nicht so, dass ich mir keine Gedanken mache. Während ich vor dem Schaufenster mit den Kinderwagen stehe, denke ich darüber nach, wie leichtsinnig es eigentlich von mir ist, ein Kind in die Welt zu setzen. Gar nicht einmal wegen des Zustands der Welt, denn dieser ist, nüchtern betrachtet, weder besser noch schlechter als früher. Die Zeit, in der ich…