Querdenken, aber richtig

Warum die Monarchie die Staatsform der Zukunft ist: Teil 1

Ich bin eigentlich ein großer Fan von Demokratie und Freiheit. Ich bin auch ein Pessimist im Sinne von Optimist mit Erfahrung. Ich glaube an die Moral und Ethik, an die Vernunft und den Verstand, an die Wissenschaft.

Dennoch oder gerade deswegen denke ich, dass die einzige Staatsform, die eine Zukunft hat und welche die Menschheit langfristig retten kann, die der Monarchie ist.

Zunächst sollten wir klären, was eine Monarchie überhaupt ist. Wie durch die ersten drei Buchstaben zumindest intuitiv impliziert, hat das Wort irgendwas mit allein, eins oder 1 zu tun. Und so ist es auch. Monarchie kommt aus dem Griechischen und bedeutet: Alleinherrschaft. Damit ist also noch nichts darüber ausgesagt, wie in einer Monarchie regiert wird, und man könnte durchaus auf die Idee kommen, einige der Demokratien seien/sind in Wahrheit eher Monarchien. USA wäre dafür, gerade unter Trump, aber nicht nur, durchaus ein sehr gutes Beispiel. Vor Trump waren die USA so was wie eine konstitutionelle Monarchie, unter Trump, wenn es nach ihm gegangen wäre, eine absolute Monarchie.

Natürlich ist es etwas komplizierter. Glaubt man gewissen Kreisen, herrscht ja auch in Deutschland eine Monarchie, mit Angela Merkel als ungekrönte und uneingeschränkte Herrscherin. Das stimmt zwar nicht, wäre aber möglicherweise gar nicht mal die schlechteste Variante. Es muss nicht unbedingt Merkel sein, aber bitte auf keinen Fall jemand wie Söder.

Wie bereits erwähnt, bin ich eigentlich ein großer Fan von Demokratie. Und von Freiheit. Es mutet seltsam an, aber Freiheit und Demokratie schließen sich gegenseitig aus. Nicht aufgrund ihrer Definition, ganz im Gegenteil, in der Theorie ist Demokratie eine großartige Sache, prädestiniert dafür, dass alle Menschen in Freiheit leben.

In der Praxis gibt es allerdings etwas, was echte Demokratie behindert und ins Gegenteil umkehrt: die Menschen.

Ja, die Menschen verhindern, dass die Demokratie funktionieren kann.

Das liegt daran, dass die schlauen Menschen, die sich Demokratie ausgedacht haben, nicht berücksichtigt haben, dass es Menschen gibt. Aristoteles war das zum Beispiel vermutlich klar, warum er Demokratie gegenüber ablehnend gegenüberstand. Ganz durchdacht hat er das aber anscheinend auch nicht, denn er plädierte für eine Mischung aus Demokratie und Oligarchie. Aber die Richtung ist schon nicht schlecht.

Ich will jetzt nicht weiter auf die Historie der Demokratie eingehen. Als wichtige Namen seien aber noch Jean-Jacques Rousseau und John Locke erwähnt, falls jemand sich vertiefen möchte. Nicht unerwähnt bleiben sollte an dieser Stelle auch, dass Benjamin Franklin sich bei der Gestaltung der US-Verfassung unter anderem von der Räteverfassung der Irokesen anregen ließ. Mit „Make America Great Again“ schneidet sich Trump eigentlich ins eigene Fleisch, aber leider besitzt er nicht die kognitiven Fähigkeiten, um das zu verstehen.

Sei es drum. Seine Tage sind gezählt, unabhängig davon, ob es zum Bürgerkrieg in den USA kommt oder nicht.

Die wichtigste und alles entscheidende Frage ist: Warum verhindern die Menschen, dass die Demokratie eine funktionierende Staatsform sein kann?

Und die Antwort ist eigentlich sehr einfach: Sie wollen, dass man ihnen sagt, was sie zu tun haben. Das gilt nicht für alle, nur für grob geschätzt 99,9% der Menschheit.

Ist so.

Glaubt Ihr nicht? Echt jetzt? Wieso haben dann 70 Millionen US-Amerikaner in 2020 Trump gewählt? Wieso findet dann eine überwältigende Mehrheit der Deutschen den Teil-Shutdown (kein Lockdown!) vom November 2020 gut und richtig?

Genau: Weil sie glauben, was ihnen erzählt wird.

Nicht falsch verstehen: Ich will damit nicht die Gefahr durch Viren wie SARS-CoV-2 kleinreden. Das ist nicht mein Fachgebiet, ich kann es nicht beurteilen, obwohl ich durchaus meine eigene (sic!) Meinung dazu habe, die weder den Corona-Leugnern noch den Corona-Fans gefallen würde. Vielleicht in einem anderen Blog-Beitrag mal mehr dazu.

An dieser Stelle sei dies lediglich als Beispiel genannt. Es gebe noch viele weitere, nicht zuletzt auch die Tatsache, dass es bis heute noch Monarchien gibt. Die sogar funktionieren. Nicht perfekt, aber sie funktionieren. Niederlande, Großbritannien, Schweden, … Und ja, auch Nordkorea gehört dazu, wenngleich dieses Land eine Sonderstellung innehat, denn es demonstriert, dass auch eine Monarchie keine perfekte Lösung ist und die Lage der Menschen sogar verschlimmern kann im Vergleich zu einer Demokratie.

Ist halt nichts und niemand perfekt.

Im nächsten Teil der Serie zu diesem Thema werde ich darauf eingehen, warum die menschliche Natur, die genetischen Voraussetzungen des Menschen, seine Psychologie geradezu nach der Monarchie schreien, aber auch aufzeigen, dass durch die richtige Sozialisierung viel gerettet werden kann.