{"id":3200,"date":"2019-08-04T11:28:19","date_gmt":"2019-08-04T09:28:19","guid":{"rendered":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/?p=3200"},"modified":"2021-09-26T12:54:26","modified_gmt":"2021-09-26T10:54:26","slug":"leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/","title":{"rendered":"Leseprobe: Verd\u00e4chtige und andere Katastrophen"},"content":{"rendered":"\n<p>Paul Maurus schaute sich um. Seine gro\u00dfen, blauen Augen mit dem leicht verr\u00fcckten Blick, blieben an dem Sp\u00fclbecken h\u00e4ngen. Er fixierte den tropfenden Wasserhahn. Die Tropfen, die in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden in den Sp\u00fclstein fielen, hallten wie Trommeln in seinem Kopf. Mit dem Stuhl, auf dem er rittlings sa\u00df, schlug er kippelnd den Takt dazu. Die Arme auf der Lehne verschr\u00e4nkt, das Kinn darauf gest\u00fctzt, wanderten seine Augen zum Telefon. Er w\u00fcnschte, es w\u00fcrde l\u00e4uten, wenngleich er nur mit Widerwille telefonierte. Seine Gedanken tanzten Walzer. Wie stets, wenn er seinen Kopf frei bekommen wollte, sch\u00fcttelte er diesen so heftig, dass ihm seine kinnlangen, blonden Haare noch zerzauster in die Stirn fielen und ihm das Aussehen eines ausgefransten Wischmopps verliehen. Diese Phase der Entspannung wurde unvermittelt durch das Aufrei\u00dfen der T\u00fcr gest\u00f6rt. Der Anblick seines Chefs, Kommissar \u201eEifer\u201c, der bei Tag und Nacht, dienstlich wie privat, jederzeit mit Leib und Seele Hauptkommissar Gregor Brandolf war, lie\u00df ihn unwillk\u00fcrlich zusammenzucken. Nicht etwa, weil er sich ertappt f\u00fchlte oder die Art, wie sein Chef die T\u00fcr \u00f6ffnete, waren der Grund, vielmehr die Tatsache, dass er sich nie wirklich an dessen Aussehen gew\u00f6hnt hatte und es auch niemals tun w\u00fcrde. Wie musste sich da erst Kommissar \u201eEifer\u201c beim Anblick seines Spiegelbildes f\u00fchlen? Der Gedanke stimmte ihn mitleidig gegen\u00fcber diesem ebenso unerbittlichen wie h\u00e4sslichen Mann, dessen Aussehen nur eine Mutter lieben konnte und der mit der schmerzlichen Gewissheit zu leben hatte, dass jeder Spiegel sein nat\u00fcrlicher Feind war. Sein ungew\u00f6hnliches \u00c4u\u00dferes \u00e4hnelte einer misslungenen Kreuzung teils exotischer Tiere. Und er litt an einer unheilbaren Krankheit, die schon zu weit fortgeschritten war. Es gab keine M\u00f6glichkeit mehr, sie zu heilen. Diese Krankheit hie\u00df Ehrgeiz, und er w\u00fcrde daran sterben.<br> \u201eNa, Chef! Was gibt\u2019s Neues?\u201c, fragte Paul lapidar.<br> \u201eMaurus, Sie befinden sich in der g\u00fcnstigeren Position, diese Frage zu beantworten!\u201c Gregor Brandolf \u00f6ffnete die Jacke seines wie stets in einem schlichten Grauton gehaltenen Anzugs und strich sich im Hinsetzen \u00fcber die einen Farbton dunklere Krawatte.<br> \u201eSie haben recht, Chef. Der G\u00e4rtner war\u2018s!\u201c<br> \u201eWas f\u00e4llt Ihnen ein, Maurus?!\u201c<br> \u201eSehr viel, Chef!\u201c<br> \u201eIhr Humor, Maurus, ist wirklich bewundernswert. Obschon Sie wissen, dass Sie Ihre Assistenz nicht einem Akt der N\u00e4chstenliebe zu verdanken haben und ganz sicher nicht Ihrer Logik, die so l\u00f6chrig ist wie Schweizer K\u00e4se, sondern einzig und allein der Gegebenheit, dass Ihr Vater vor seiner Pensionierung selbst Hauptkommissar war, geben Sie hier den Possenrei\u00dfer!\u201c Mit Nachdruck warf er die gr\u00fcne Dokumentenmappe, die er unter seinem rechten Oberarm hervorgezogen hatte, vor sich auf den Schreibtisch.<br> \u201eJeder tut das, was er am besten kann, Chef!\u201c<br> \u201eDas halte ich f\u00fcr ein Ger\u00fccht, Maurus!\u201c<br> \u201eUnd ich halte es f\u00fcr eine Tatsache, dass Sie zum Lachen in den Keller gehen, Chef, und sich dabei noch eine Kapuze \u00fcber den Kopf ziehen.\u201c<br> \u201eIch werde jetzt gen\u00fcsslich ein paar Zigaretten rauchen und mich derweil daran erfreuen, dass Sie, als Nichtraucher, ein Dienstzimmer mit mir teilen m\u00fcssen.\u201c Sein Froschmaul verzog sich zu einem sp\u00f6ttischen Grinsen, w\u00e4hrend er den Rauch tief einsog. \u201eWie Sie sehen, Maurus, habe ich noch immer die Hoffnung, dass Sie vielleicht fr\u00fcher oder sp\u00e4ter den Dienst quittieren und endg\u00fcltig aus meinem Dunstkreis verschwinden.\u201c<br> \u201eAch, Chef. Geben Sie sich keine M\u00fche!\u201c Paul \u00f6ffnete das Fenster und lehnte sich weit hinaus. \u201eSo leicht werden Sie mich nicht los!\u201c<br> \u201eSchade, Maurus. Wirklich, schade\u201c, knurrte Brandolf, w\u00e4hrend er sich die n\u00e4chste Kippe anz\u00fcndete.<br> Paul blickte gedankenverloren auf den tristen Hinterhof des Polizeipr\u00e4sidiums. Die Sonne blendete ihn und er schloss f\u00fcr einen Moment die Augen. Millionen wunderliche Neigungen gab es auf der Welt und ausgerechnet diese Marotte hatte sich Kommissar \u201eEifer\u201c zulegen m\u00fcssen. Eine einzige Gemeinsamkeit teilten sie sich, wenn auch aus unterschiedlichen Beweggr\u00fcnden: Auf keinen Fall w\u00fcrden sie jemandem die Hand sch\u00fctteln. Kommissar \u201eEifer\u201c vermied grunds\u00e4tzlich jeglichen K\u00f6rperkontakt mit kriminellen Kreaturen. Streng genommen war jeder ein potenzieller Verd\u00e4chtiger. Getreu seinem Leitsatz: Jeder hat eine Leiche im Keller! Paul Maurus hingegen war ein Hypochonder und wollte auf krank machende Keime verzichten.<br> \u201eWir haben einen Mord und treten mit unseren Ermittlungen auf der Stelle, Maurus!\u201c<br> Paul schloss das Fenster, setzte sich an den eigenen, wesentlich kleineren Schreibtisch und schaute seinen Chef abwartend an.<br> \u201eAlso, Maurus, fassen Sie noch einmal zusammen, was wir bis jetzt haben!\u201c Er lehnte sich zur\u00fcck und schloss die Augen.<br> \u201eDie Klavierlehrerin Rosamunde Stichnote, geschiedene Schmidt, wurde in ihrem Musikzimmer, neben ihrem kostbaren Konzertfl\u00fcgel, den sie ausschlie\u00dflich privat nutzte, ermordet aufgefunden.<br> Sie lag auf dem Fu\u00dfboden und hatte die Tatwaffe, eine walnussfarbene Strumpfhose, Konfektionsgr\u00f6\u00dfe 40, noch um den Hals geschlungen. Neben ihr ein Schreiben mit ausgeschnittenen Zeitungsbuchstaben folgenden Inhalts: N\u00e4chte mit vorhergesagtem Perseidenregen! Sternschnuppen! Die kleinen Gl\u00fccksbringer am Himmel, siehst du eine, hast du einen Wunsch frei! Auf dem Schreiben befanden sich keinerlei Fingerabdr\u00fccke, weder von der Ermordeten noch von dem Verfasser. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wurde dieses Schreiben erst neben das Opfer gelegt, nachdem es erdrosselt war. Der stadtbekannte Fotograf J\u00fcrgen Stein, der freischaffend f\u00fcr den \u201eKreisanzeiger\u201c t\u00e4tig ist, hat uns verst\u00e4ndigt, nachdem er Rosamunde Stichnote stranguliert aufgefunden hatte. Kurz zuvor war bei der Redaktionsassistentin ein Anruf von benannter Klavierlehrerin mit der Bitte um eine Aufnahme mit Text zwecks Werbung eingegangen. Zu diesem Zeitpunkt war sie bereits tot. Demzufolge haben wir es mit einer Unbekannten zu tun, deren Identit\u00e4t noch immer ungekl\u00e4rt ist. Meiner \u00dcberzeugung nach werden wir hinsichtlich dieser geheimnisvollen Anruferin auch weiterhin im Dunkeln tappen, Chef!\u201c<br> \u201eMaurus, verschonen Sie mich bitte mit Ihren fragw\u00fcrdigen Auffassungen. Ich will nur Fakten, nichts als Fakten von ihnen h\u00f6ren!\u201c<br> \u201eMit unseren Fakten als auch unserem Latein w\u00e4ren wir hiermit am Ende. Das Einzige, was wir zurzeit im \u00dcberma\u00df haben, sind Vermutungen, nichtssagende Mutma\u00dfungen, die uns auf der Stelle treten lassen, Chef!\u201c<br> \u201eDa haben Sie ausnahmsweise einmal recht, Maurus!\u201c<br> \u201eChef, es freut mich aufrichtig, dass wir wenigstens einmal einer Meinung sind!\u201c<br> \u201eNicht ganz, Maurus! Nicht ganz. Schlie\u00dflich haben wir unseren Hauptverd\u00e4chtigen, den \u00fcberspannten J\u00fcrgen Stein, den man nicht umsonst hinter vorgehaltener Hand als Psychopathen bel\u00e4chelt. Etliche bezeichnen ihn weniger despektierlich und nennen ihn, seiner durchweg meisterhaften Aufnahmen wegen, denen notwendigerweise Hochachtung geb\u00fchrt, auch den \u201eStarfotografen\u201c der Stadt. Andere titulieren ihn als den \u201erasenden Reporter\u201c, weil er vorwiegend w\u00e4hrend der Urlaubszeit den einen oder anderen Bericht \u00fcber Themen schreibt, die ihm pers\u00f6nlich am Herzen liegen, wie zum Beispiel Misswahlen in Diskotheken. Dieser schmierige Schmalspurliebhaber, dessen Fingerabdr\u00fccke sich erwiesenerma\u00dfen auf der Eingangst\u00fcr und dem Telefon des Opfers befanden, ist unser T\u00e4ter, Maurus! Das sagt mir mein untr\u00fcglicher Instinkt!\u201c Er langte sich an seine fleischigen Nilpferdn\u00fcstern. \u201eIch muss ihm den Mord an Rosamunde Stichnote nur eindeutig nachweisen\u201c, f\u00fcgte er tatkr\u00e4ftig hinzu.<br> \u201eUnd genau das wird Ihnen nicht gelingen, Chef! Verstehen Sie mich nicht falsch, es widerstrebt mir, Sie zu belehren. Aber wir haben nicht das Geringste gegen J\u00fcrgen Stein, den Sie voreilig als Hauptverd\u00e4chtigen schimpfen, in der Hand. Seine Fingerabdr\u00fccke untermauern lediglich seine Aussage, dass er die nicht verschlossene T\u00fcr ge\u00f6ffnet und nach dem Auffinden der<br> Ermordeten sofort die Polizei angerufen hat!\u201c<br> \u201eF\u00fcr den Mord hat er Handschuhe getragen und sie dann verschwinden lassen, Maurus. Sie wissen doch, f\u00fcr so etwas habe ich ein Gesp\u00fcr!\u201c Er hatte sich regelrecht auf J\u00fcrgen Stein als mutma\u00dflichen T\u00e4ter versteift. Um seine Laufbahn ambitioniert voranzutreiben, war ihm nahezu jedes Mittel recht. Er war von der Idee besessen, besser einen h\u00f6chst fraglichen Killer zu pr\u00e4sentieren, als mit leeren H\u00e4nden und ohne Plan dazustehen. Letzteres h\u00e4tte den sicheren Verlust seines Prestiges bedeutet. Solch eine unverzeihliche Niederlage war indiskutabel als auch der Gipfelpunkt der dienstlichen wie privaten Katastrophen.<br> \u201eOhne Ihren Sp\u00fcrsinn anzweifeln zu wollen, Chef, glaube ich nicht, dass J\u00fcrgen Stein der M\u00f6rder ist. Meiner \u00dcberzeugung nach ist er nicht f\u00e4hig, jemanden zu t\u00f6ten!\u201c<br> Paul sah Kommissar \u201eEifer\u201c in einer ihm so vertrauten Geste der Emp\u00f6rung mit den Fingern schnipsen. Er h\u00f6rte sein \u201eVerdammt\u201c, noch bevor er es ausgesprochen hatte. \u201eMaurus! Wachen Sie auf! Wo leben Sie eigentlich?! Nein! Ersparen Sie mir die Antwort. Ich wei\u00df, worauf das hinausl\u00e4uft, Pflanzenesser dieser Welt, verbr\u00fcdert euch! Nur weil dieser Kerl ein militanter Vegetarier ist, trauen Sie ihm keinen Mord zu!? Ihre Borniertheit stellt alles andere in den Schatten!\u201c<br> \u201eBitte keine Beleidigungen, Chef!\u201c<br> \u201eJa, weil Sie so zart besaitet sind, Maurus!\u201c<br> \u201eGenau, Chef! Und es w\u00fcrde nur wieder in einer Katastrophe gipfeln!\u201c<br> \u201eMaurus, ich bin auch nur ein Mensch. Sie sind so unbedarft, dass es schmerzt. Au\u00dferdem lebe ich mit der st\u00e4ndigen Sorge, dass Ihre Begriffsstutzigkeit auf mich abf\u00e4rben k\u00f6nnte!\u201c<br> \u201eChef, ich muss protestieren! Keine weiteren Erniedrigungen mehr oder ich sehe mich gezwungen \u2026\u201c<br> \u201eSchon gut, Maurus! Bis vorhin lebte ich in dem Glauben, alle Dem\u00fctigungen an Ihnen verbraucht zu haben \u2026 Und wo wir gerade beim Thema sind, w\u00e4hrend Sie heute Morgen wieder auf der faulen Haut gelegen haben und in Selbstmitleid zerflossen sind, habe ich flei\u00dfig Belastungsmaterial zusammengetragen. Nachdem ich in der Redaktion des \u201eKreisanzeiger\u201c erfahren hatte, dass sich unser \u201ePaparazzo\u201c neuerdings auf der Suche nach \u201eFreiwild\u201c befindet, habe ich mir kurzweg einen Durchsuchungsbeschluss f\u00fcr seine Wohnung besorgt und das hier sichergestellt!\u201c Er deutete auf die Mappe, die auf seinem Schreibtisch lag. \u201eDadurch, Maurus, werde ich noch heute ein Gest\u00e4ndnis aus diesem Verr\u00fcckten herauspressen! Allerdings kann es noch Stunden dauern, bis er auftaucht. Die in der Redaktion sind von mir angewiesen, ihn unverz\u00fcglich nach seinem Eintreffen hierhin zu schicken!\u201c Er warf einen Blick auf seine Armbanduhr und rieb sich fr\u00f6hlich die H\u00e4nde. \u201eVorfreude ist die beste Freude, so wie Ausdauer stets belohnt wird. Demnach, Maurus, m\u00fcssen Sie sich noch etwas gedulden, bis Sie wieder einmal mehr in den Genuss meiner subtilen Verh\u00f6rtaktik kommen. Und lassen Sie sich gesagt sein, dass diese Methode mich auf der Karriereleiter unaufhaltsam nach oben katapultieren wird! Ganz im Gegensatz zu Ihnen!\u201c Ein selbstverliebtes L\u00e4cheln umspielte sein Froschmaul, w\u00e4hrend er den Knoten seiner Krawatte zurechtr\u00fcckte und \u00fcberheblich den Hals reckte.<br> \u201eDer Einfachheit halber w\u00e4re es doch eine begr\u00fc\u00dfenswerte Aussicht, dass der Hauptverd\u00e4chtige die Sache selbst in die Hand nimmt und auf eigene Faust den Schuldigen \u00fcberf\u00fchrt. &#8211; Wie im Mordfall der Melinda Arbogast\u201c, seufzte Paul. \u201eEs w\u00e4re alles so simpel, g\u00e4be es nur mehr Menschen wie Eckehard Hunold \u2026\u201c<br> \u201eSie Weichpappe\u201c, tobte Gregor Brandolf. \u201eWas f\u00e4llt Ihnen ein, diesen D\u00fcnnpfiff ventilierenden Kleinganoven Eckehard Hunold zu glorifizieren!? Ob es Ihnen passt oder nicht, Sie Einfaltspinsel, und wenn es Sie den Rest ihres Verstandes kostet, der M\u00f6rder ist J\u00fcrgen Stein! Punktum!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Da sa\u00df er nun, der Fotograf J\u00fcrgen Stein, vergleichsweise gestresst, infolgedessen nicht in der besten k\u00f6rperlichen und seelischen Verfassung. Alles in allem war er eine recht seltsame Erscheinung. Er \u00e4hnelte einem karikierten \u201eM\u00fcsli-H-Milch-M\u00e4nnchen\u201c, das jederzeit wie in einem Comic zu einem Superhelden mutieren konnte. Die kurzen, sch\u00fctteren, braunen Haare trug er als Ponyfrisur. Ein widerspenstiger Schnurrbart zierte seine Oberlippe. Auf Gehei\u00df von Hauptkommissar Gregor Brandolf hatte er die Sonnenbrille, die speziell f\u00fcr ihn angefertigt worden war, hinter der er seine blauen Augen Tag und Nacht versteckte und nicht einmal zum fotografieren abnahm, wie er eindringlich zu erl\u00e4utern versuchte, letztlich doch abnehmen m\u00fcssen. Seine hochgewachsene, schlaksige Gestalt mit den endlos wohlgestalteten Beinen steckte in abgewaschenen Jeans, einem Shirt und Turnschuhen, die auf penible Reinlichkeit schlie\u00dfen lie\u00df. Mit Vorliebe Baseballm\u00fctzen zu tragen war genauso allt\u00e4glich f\u00fcr ihn wie das Schleppen seines \u201eZauberkoffers\u201c, in dem sich jederzeit einsatzbereit seine komplette Fotoausr\u00fcstung befand.<br>\nDerzeit war er den verbalen Angriffen Brandolfs ausgeliefert. Mit seiner leisen, immerfort atemlos klingenden Stimme versuchte J\u00fcrgen Stein sich mit gezielten als auch kernigen Argumenten zu wehren. F\u00fcr eine Weile wirkte er souver\u00e4n. Aber allm\u00e4hlich machte sich seine Nervosit\u00e4t auf die unaufhaltsam obligate wie erbarmungslose Weise bemerkbar und verleitete ihn dazu, kontinuierlich mit den Wohnungsschl\u00fcsseln, die er stets mit einem langen Band um den Hals trug, zu klappern. Zudem rutschte er so zappelig auf dem Stuhl hin und her, als w\u00fcrde ihn Montezumas Rache heimsuchen.<br>\nKeine Frage, Gregor Brandolf hatte ihn weich gekocht. Au\u00dferdem hatte dieser katastrophale Vormittag mehr von ihm gefordert, als er in der Lage war zu geben. Dabei hatte der Tag so vielversprechend f\u00fcr ihn begonnen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Er war bester Laune, nachdem er im \u201eKreisanzeiger\u201c seine Aufnahme vom Sonnenuntergang, die ihm wieder einmal meisterhaft gelungen war, bewundern konnte. Zur Feier des Tages gab er sich eine Extraportion Rosinen ins t\u00e4gliche M\u00fcsli.<br>\nW\u00e4hrend er sich den ersten L\u00f6ffel g\u00f6nnte und der Verdauung wegen ausdr\u00fccklich lange kaute, bl\u00e4tterte er die Seiten der Zeitung weiter um. Auf der Suche nach dem Foto von dem neu er\u00f6ffneten Friseurladen, das er zus\u00e4tzlich f\u00fcr diese Ausgabe geschossen hatte, wurde just ein Artikel mit der \u00dcberschrift \u201eMysteri\u00f6ser Todesfall im Wald\u201c zu einem Blickfang f\u00fcr ihn. Zwischenzeitlich f\u00fchrte er den n\u00e4chsten, flach geh\u00e4uften L\u00f6ffel M\u00fcsli zum Mund. Er streifte ihn nat\u00fcrlich jedes Mal gewissenhaft am Rande der Sch\u00fcssel mit dem Hahn- und Henne- Motiv und der Aufschrift \u201eM\u00fcsli\u201c ab, um Flecken auf dem Tageblatt zu vermeiden. Solange seine Augen die Buchstaben verschlangen, vollf\u00fchrte sein Kiefer immer hastiger werdende Kaubewegungen. Jedes weitere Schriftzeichen lie\u00df ihn zusammenzucken. Der Textabschnitt, der offenlegte, dass eine betagte Frau bei ihrem abendlichen Spaziergang durch den Wald infolge eines Schocks schlagartig ums Leben gekommen war, lie\u00df ihm den Haferflockenbrei buchst\u00e4blich im Halse steckenbleiben. Zweifellos und bedauerlicherweise hatte er sie ins Jenseits bef\u00f6rdert. Schreckliche Schuldgef\u00fchle plagten ihn. Nicht einmal in einem Anfall von Paranoia h\u00e4tte er sich vorstellen k\u00f6nnen, eines Tages zum M\u00f6rder zu werden. Die Gewissheit, dass dies unbeabsichtigt geschehen war, \u00e4nderte nichts an der Tatsache, dass er von jetzt an eine Tote auf dem Kerbholz hatte.<br>\nVon Panik erf\u00fcllt stand er auf. Er brauchte erst einmal ein Glas kalte Milch, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Die eisgek\u00fchlte Fl\u00fcssigkeit rann durch seine Kehle und lie\u00df die Gl\u00e4ser seiner speziellen Sonnenbrille beschlagen. Sein Kopf arbeitete auf Hochtouren. Sein empfindlicher Magen rebellierte. Den Sch\u00e4del \u00fcber die Klosch\u00fcssel gebeugt, sinnierte er: Seine Leidenschaft, sich vorwiegend zur Abendstunde im Wald aufzuhalten, war ihm unwiderruflich zum Verh\u00e4ngnis geworden. Seine \u201eWaldtauglichkeit\u201c hatte er unz\u00e4hlige Male unter Beweis gestellt. Er wollte alles und nichts. St\u00e4ndig war er auf der Suche nach dem ultimativen Kick. Bei seinen haarstr\u00e4ubenden, n\u00e4chtlichen Unternehmungen trug er stets einen Tarnanzug, um sich der Landschaft anzugleichen. Der Weg war ihm so vertraut, dass er sogar auf eine Taschenlampe verzichten konnte. Mehr noch, er fand ihn selbst mit geschlossenen Augen. Er hatte es schon h\u00e4ufig ausprobiert. Aus reiner Experimentierfreude hatte er sich die Augen verbunden und war jedes Mal problemlos ans Ziel gelangt. Mittlerweile war er so ge\u00fcbt, dass er die Strecke mit verbundenen Augen und im Laufschritt bew\u00e4ltigen konnte, ohne einen nennenswerten Ausrutscher. Jenen Wald betrachtete er als sein Eigentum, besonders das Teilst\u00fcck, wo er gew\u00f6hnlich sein Unwesen trieb. Hier war er der unumstrittene Herrscher. In seinem Kopf waltete totales Chaos. Ersch\u00f6pft von dem Aufbegehren seines Magens, st\u00fctzte er sein Kinn auf den k\u00fchlen Toilettenrand. Gerade so ermattet, wie in der verh\u00e4ngnisvollen Nacht, schoss es ihm da durch den Kopf. Er hatte in der k\u00fchlen Nachtluft am Rande des Waldes gestanden und den sternenklaren Himmel beobachtet. Dann breitete er die Arme aus und drehte sich im Kreis, als wolle er all die glitzernden Massen von glei\u00dfenden Funken, die vom Himmel fielen, auffangen. Die herabfallenden Sternschnuppen tauchten die Nacht f\u00fcr wenige Augenblicke in ein gl\u00e4nzend helles, funkenspr\u00fchendes Licht, das dem Wald ein m\u00e4rchenhaftes Ambiente verlieh. Gefangen von der Magie des Moments hatte er sich ganz seinen Gef\u00fchlen hingegeben. Sich wie ein Derwisch drehend, mit weit emporgereckten Armen, als wolle er jede einzelne Sternschnuppe ergreifen und verwahren, damit keiner seiner W\u00fcnsche verloren ging, war er schlie\u00dflich von seinem ungest\u00fcmen Tanz so abgek\u00e4mpft, dass er zu seinem Auto ging. Wie jedes Mal hatte er es am Rand des Hains geparkt. Seiner Gewohnheit nach drehte er die Musik, eine Mischung aus Heavy Metal, Hardrock und knarrenden T\u00fcrger\u00e4uschen, die er mit einem Kumpel abgemischt hatte, auf volle Lautst\u00e4rke. Er schaltete das Innen- und Au\u00dfenlicht mit den zus\u00e4tzlich eingebauten Scheinwerfern ein. Als unheimlicher Kontrast zur Dunkelheit stand das Fahrzeug lichtdurchflutet abseits des Waldes und wies eine spektakul\u00e4re \u00c4hnlichkeit mit einem Ufo auf.<br>\nSo wie zigmal zuvor hatte er mit offener T\u00fcr auf dem Fahrersitz gesessen und die Beine baumeln lassen. Anschlie\u00dfend hatte er mit einer Flasche Mineralwasser seinen Durst gel\u00f6scht. F\u00fcr einen Moment schloss er die Augen, als er daran dachte, wie er sich mit Hei\u00dfhunger \u00fcber das P\u00e4ckchen Haferflocken hergemacht hatte. M\u00f6glicherweise war dies genau der Zeitpunkt, als sein vermeintliches Opfer durch seine einem Ufo gleichende, fahrende Disco den Tod gefunden hatte. Allein die Vorstellung hiervon gen\u00fcgte, um ihn erneut speien zu lassen. Solange sein Magen sich krampfartig zusammenzog und den restlichen Inhalt freigab, hatte er das Gef\u00fchl, s\u00e4mtliche Eingeweide w\u00fcrden sich gleichfalls von ihm verabschieden. Entkr\u00e4ftet klammerte er sich am Klosett fest. Tr\u00fcbsinnig rekonstruierte er den Sachverhalt: Die hochbetagte Frau hatte sich bei einsetzender Dunkelheit als arglose Spazierg\u00e4ngerin auf dem Weg befunden, der direkt an das von ihm genutzte Waldst\u00fcck grenzte. Just als er sein Auto wieder in ein unbekanntes Flugobjekt mit Discosound verwandelte, hatte sie blitzartig der Schlag getroffen. Bestimmt hatte sie gedacht, die Au\u00dferirdischen seien gelandet und der Schreck hatte sie dahin gerafft. Mit seiner Beherrschung war es endg\u00fcltig vorbei. Er weinte laut. Die Tr\u00e4nen n\u00e4ssten seine erhitzten Wangen und die Gl\u00e4ser seiner Sonnenbrille. Ein neuerliches, beschwerliches Schlucken lie\u00df ihn den Kopf tiefer ins WC neigen. Indes gab sein Magen nichts mehr her. Es war vor\u00fcber. Dagegen hatten die schwerwiegenden Vorw\u00fcrfe, die er sich machte, erst ihren Anfang gefunden. Durch diesen unsagbaren wie Aufsehen erregenden \u201eForstzauber\u201c war seine Weltanschauung g\u00e4nzlich verdreht.<br>\nDie Badezimmeruhr riss ihn aus seiner Schwermut. Es blieb ihm gerade noch ausreichend Zeit, die Z\u00e4hne zu putzen, das Gesicht samt Sonnenbrille zu waschen und ein frisches Shirt anzuziehen. Dann musste er wohl oder \u00fcbel zu dem Fototermin in die Autowerkstatt, um zur Werbung von dem Besitzer einige ansprechende Aufnahmen zu knipsen. Dies stellte sich allerdings als gar nicht so einfach heraus.<br>\nErst einmal in der Werkstatt angelangt, musste er mit einem russischen Kraftfahrzeugmechaniker vorliebnehmen, der kaum deutsch sprach und nur wenige unverst\u00e4ndliche S\u00e4tze in seinen Bart knurrte. Da er alle seine Standardvokabeln an dem Russen verbraucht hatte und die Situation ihn v\u00f6llig \u00fcberforderte, fing er wie \u00fcblich an zu stottern. Daraus konnte man ableiten, dass jede Faser seiner Nerven, die ohnehin \u00fcberbeansprucht waren, wegen der inzwischen auftretenden Komplikationen unab\u00e4nderlich zu zerrei\u00dfen drohte. \u00dcberdies folgte das unerl\u00e4ssliche als auch hilfreiche Greifen nach den Schl\u00fcsseln um seinen Hals. Unbeeindruckt von seiner nervenaufreibenden Darbietung drehte sich der Russe um und lie\u00df ihn der Einfachheit halber stehen. Sich selbst und seinem Schicksal \u00fcberlassen, verzog er sich danach in das kleine B\u00fcro der Autowerkstatt. Bis zum Eintreffen des Chefs wollte er sich hier von den niederschmetternden Heimsuchungen erholen.<br>\nWar solch eine Lawine erst einmal losgetreten, gab es kein Entkommen. Das wurde ihm nach der Begegnung mit dem Eigent\u00fcmer und Meister der Werkstatt schmerzlich bewusst gemacht. Er hatte eine Begr\u00fc\u00dfung sowie ein paar H\u00f6flichkeitsfloskeln gestammelt und sich ohne Umschweife ans Werk gemacht. Sein Bestreben war es, den Inhaber in lasziver Pose auf einem Autoreifen abzulichten. Dies stellte sich aber als schier unm\u00f6glich heraus, weil dieser gro\u00dfe, bullige Kerl einfach zu schwerf\u00e4llig war.<br>\nIn solchen Situationen bewies selbst er jedoch ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Durchhalteverm\u00f6gen. Und wie sich herausstellte, war der Koloss ebenfalls bem\u00fcht, die Angelegenheit, so schnell und so gut es seine Statur erlaubte, hinter sich zu bringen. Irgendwie schien es dieser aufgepumpten Ausgabe von Batman tats\u00e4chlich peinlich zu sein, fotografiert zu werden. Noch mehr schien ihn allerdings die eigene Ungelenkigkeit zu besch\u00e4men. Solange er durch den Sucher blickte, schauderte es ihn, das feiste Individuum zu betrachten, das er so verzweifelt mit der Kamera festzuhalten versuchte. Ein wahrhaft grotesker Anblick, dieser Dieter Kr\u00fcger. All seine Bewegungen wirkten wie ferngesteuert und das gesamte Aussehen seiner Person mochte durchaus die Bewohner eines anderen Planeten beeindrucken. Hier auf unserer Erde war seine Erscheinung jedoch indiskutabel. Durch das Objektiv schaute er ihm direkt in seine \u00fcbergro\u00dfen, mandelf\u00f6rmigen, blauen Augen, die er nur zur H\u00e4lfte \u00f6ffnen konnte und schoss ihn endlich ab. Das Bild war im Kasten. Er verabschiedete sich erleichtert und stellte sich die berechtigte Frage, ob tats\u00e4chlich die Au\u00dferirdischen gelandet seien.<br>\nUnd jetzt sah er sich zu allem \u00dcberfluss, quasi als Kr\u00f6nung des Tages, mit diesem wild gewordenen Kommissar mit der Gorilla-Grimasse konfrontiert.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>\u201eSie haben weder Geld noch Wertgegenst\u00e4nde entwendet. Was war Ihr Motiv f\u00fcr den Mord an Rosamunde Stichnote? Erleichtern Sie Ihr Gewissen und legen Sie ein umfassendes Gest\u00e4ndnis ab. Sie werden \u2026 he, was ist denn mit Ihnen los? Sie sind ja v\u00f6llig geistesabwesend, Herr Stein!?\u201c<br> Gregor Brandolf h\u00e4mmerte mit der Faust auf den Schreibtisch.<br> \u201eOh, Entschuldigung, Herr Kommissar \u2026\u201c<br> \u201eHauptkommissar! Wenn ich bitten darf. So viel Zeit muss sein!\u201c<br> \u201eWas? Ach so, ja! Sie m\u00fcssen wissen, ich hatte einen anstrengenden Arbeitstag, Herr Hauptkommissar!\u201c<br> \u201ePah! Dass ich nicht lache! Sie und arbeiten? F\u00fcr Sie Chaot ist \u201eArbeit\u201c doch ein Fremdwort! Dieses exotische Vergn\u00fcgen \u00fcberlassen Sie lieber anderen. Uns, zum Beispiel. Ihretwegen, Herr Stein, hatte ich heute wirklich einen anstrengenden Arbeitstag! Als kleine Anerkennung m\u00f6chte ich jetzt Ihr Schuldbekenntnis h\u00f6ren!\u201c<br> \u201eIch kann nicht gestehen, was ich nicht getan habe!\u201c J\u00fcrgen Stein war ver\u00e4rgert. Er blickte abwertend zu seinem Scharfrichter, der so h\u00e4sslich war, dass sich abermals sein sensibler Magen regte. Dieses Ekel konnte sich gl\u00fccklich sch\u00e4tzen, dass er nichts Essbares mehr zu sich genommen hatte. Dann betrachtete er eingehend dessen Helfershelfer, der offenbar genauso irre war wie er selbst. Keiner h\u00e4tte das besser beurteilen k\u00f6nnen. Nicht umsonst sagte man: Nur ein Irrer erkennt einen Irren. Und der hier schien ihm sogar um einige Ticks voraus zu sein.<br> \u201eSehen Sie mal, was ich hier habe! Diese anonymen Drohbriefe habe ich heute bei Ihnen sichergestellt!\u201c Gregor Brandolf \u00f6ffnete siegessicher die gr\u00fcne Mappe und breitete die Briefe auf seinem Schreibtisch aus.<br> \u201eWas?! Sie waren in meiner Wohnung?!\u201c<br> \u201eWenn Sie das Dreckloch, in dem Sie hausen, als Wohnung bezeichnen wollen, ja! \u00dcbrigens, hier ist der Durchsuchungsbeschluss. Alles ganz legal!\u201c Er schob ihm das Schriftst\u00fcck hin. \u201eAu\u00dferdem sollten Sie mir dankbar sein, dass ich Ihren Saustall sozusagen einmal gr\u00fcndlich ausgemistet habe. Wo sie doch bald in Untersuchungshaft sitzen werden!\u201c Brandolf warf ihm einen ver\u00e4chtlichen Blick zu.<br> \u201eSie scheinen sich Ihrer Sache sehr sicher zu sein, Herr Hauptkommissar.\u201c<br> \u201eOh, ja! Das bin ich in der Tat. Worauf Sie sich verlassen k\u00f6nnen. Wie hei\u00dft es doch gleich?\u201c Er wandte sich an seinen Assistenten und schnipste auffordernd mit den Fingern. \u201eWie hei\u00dft es doch so sch\u00f6n, Maurus?\u201c<br> Der f\u00fchlte sich \u00fcberrumpelt und wusste nichts weiter als \u201eChef?\u201c zu erwidern.<br> \u201eNun mal raus mit unseren Wahlspr\u00fcchen, Maurus!\u201c<br> Paul konterte z\u00f6gernd: \u201eOhne Flei\u00df kein Preis, Chef?\u201c<br> \u201eBingo, Maurus! Tun Sie sich keinen Zwang an, weiter im Text!\u201c Beharrlich schnalzte er mit den Fingern.<br> \u201eChef, Sie meinen bestimmt: Nichts ist wie es scheint. Vertraue niemandem!\u201c<br> \u201eUnbestreitbar, unsere oberste Pr\u00e4misse, um die t\u00e4gliche Arbeit hier bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen! Jeder ist eine denkbar kriminelle Kreatur, und in jedem Keller st\u00f6\u00dft man irgendwann auf eine Leiche \u2026\u201c<br> \u201eIch habe keinen Keller\u201c, entgegnete J\u00fcrgen Stein beherzt.<br> \u201eGutes Argument, aber leider wenig \u00fcberzeugend!\u201c Kommissar \u201eEifer\u201c wandte sich an seinen Gehilfen. \u201eSehen Sie mal, Maurus, wir haben es hier mit einem Komiker zu tun. Und er ist beinahe so witzig wie Sie \u2026\u201c<br> Rasch fiel ihm Paul ins Wort. \u201eDa wir gerade beim Thema sind, f\u00e4llt mir ein: Neugier bringt die Katze um, Chef!\u201c<br> \u201eVolltreffer, Maurus!\u201c Hochm\u00fctig wiederholte er das Sprichwort. \u201eNeugier bringt die Katze um, \u2026 h\u00e4lt aber den Kriminalisten am Leben! Wie Sie sehen, Herr Stein, habe sogar ich einen gewissen Sinn f\u00fcr Humor. Widmen wir uns also wieder den ernsten Dingen! Dieses halbe Dutzend Drohbriefe wurde mittels Zeitungsbuchstaben erstellt, wie unschwer zu erkennen ist. Genau wie die Botschaft, die wir neben dem Mordopfer gefunden haben. Allerdings sind diese Schreiben hier weniger poetischen Tenors. Die Zeichnungen hingegen k\u00f6nnen sich sehen lassen! Beispielsweise die hier.\u201c Er deutete auf einen der Briefe, der wie die \u00fcbrigen mit Sand und toten M\u00fccken in Klarsichth\u00fcllen steckte und ein Strichm\u00e4nnchen am Galgen zeigte. \u201eDer Verfasser hat sich besonders viel M\u00fche gegeben, mit Liebe zum Detail. Sie gleichen Ihnen wirklich bis aufs Haar, diese Spottbilder!\u201c Er lachte laut.<br> \u201eH\u00f6ren Sie, statt sich lustig zu machen, sollten Sie sich lieber um diese Schmierfinken k\u00fcmmern\u201c, erwiderte J\u00fcrgen Stein trotzig und strich sich verlegen \u00fcber seinen Schnurrbart.<br> \u201eSie haben einen bestimmten Verdacht?! Oder sollte ich lieber fragen, ob Sie sich die Briefe selber geschrieben haben, um sich zu entlasten?\u201c<br> \u201eWie k\u00f6nnen Sie es wagen, mir so etwas zu unterstellen! Zumal ich mir die N\u00e4chte um die Ohren geschlagen habe, um meine Vermutung belegen zu k\u00f6nnen. Sie k\u00f6nnen doch nicht nachvollziehen, wie man sich f\u00fchlt, wenn man solch einen Wisch in H\u00e4nden h\u00e4lt!\u201c Die Worte des Protestes bahnten sich unaufhaltsam ihren Weg. \u201eAnfangs waren die Briefe noch schlicht gehalten. Eben so wie ein Schreiben dieser Art auszusehen hat. Die ausgeschnittenen Buchstaben, in den dezenten Farben einer Tageszeitung gehalten und mit einem sachlichen Inhalt. Aber dann wurden es pers\u00f6nliche Verunglimpfungen, Morddrohungen, mit blutr\u00fcnstigen Zerrbildern. Und wissen Sie, was das Allerschlimmste daran war?\u201c Er r\u00fcckte seine Baseballkappe zurecht. \u201eNicht etwa der Terror, der kein Ende nehmen wollte. Nein! Es waren diese Karikaturen, die mir bis aufs Haar gleichen, wie Sie bereits festgestellt haben, Herr Hauptkommissar.<br> Dadurch war ich in meinem m\u00e4nnlichen Stolz verletzt. Mein Herz schrie f\u00f6rmlich nach Rache. Diese Diffamie war ich nicht gewillt hinzunehmen. Es d\u00fcrstete mich nach Satisfaktion. \u00c4u\u00dferlich gleiche ich vielleicht einem Grash\u00fcpfer, einer Heuschrecke, einem Strichm\u00e4nnchen, wie zur Gen\u00fcge dargestellt. Aber innerlich bin ich ein Berserker und das wollte ich dem anonymen Verfasser beweisen. Ein f\u00fcr allemal sollte er einen Denkzettel erhalten und auf keinen Fall ungeschoren davonkommen. Ich hatte auch einen ganz bestimmten Verdacht. Bei den \u00dcbelt\u00e4tern musste es sich um einige Kinder handeln, die in der gleichen Gegend wohnen und dort ihr Unwesen treiben. Genau genommen: Zwei M\u00e4dchen und zwei Jungen von circa neun Jahren. Den Rotznasen wollte ich zeigen, wer hier wen fest im Griff hat. Da die Kuverts stets handgeschrieben an mich gerichtet in meinem Briefkasten lagen, musste ich zuerst einmal Nachforschungen wegen der Schrift anstellen. Um in den Besitz von Schriftproben zu gelangen, nahm ich einige Strapazen in Kauf. Bei den von mir Verd\u00e4chtigten schlich ich bei Nacht ums Haus. Ich durchsuchte ihre M\u00fclltonnen gewissenhaft nach verr\u00e4terischen Zeitungsresten und fischte die weggeworfenen handschriftlichen Hausaufgaben zusammen mit Hundekot und anderen Abfallresten aus den Eimern heraus. Wieder zu Hause angelangt, lie\u00df ich die Putzhandschuhe gleich an und bearbeitete die Schriftproben, die nebenbei bemerkt, sogar identisch waren. Mit dem B\u00fcgeleisen schwei\u00dfte ich sie in Folie ein. Tags darauf machte ich mich mit den gesammelten Beweisen auf den Weg zur Polizei. \u00dcberdies hatte ich eine Anzeige verfasst. Auf der Wache sollte nur noch die offizielle Strafanzeige gegen die Eltern dieser nachl\u00e4ssig erzogenen G\u00f6ren erfolgen. &#8211; Aber weit gefehlt! Anstelle von tatkr\u00e4ftiger Unterst\u00fctzung wurde mir nur der Hohn der Polizeibeamten zuteil. Schlimmer noch: Sie machten mir Vorhaltungen, dass ich nicht Mann genug sei, mit ein paar Kindern fertig zu werden. Des Weiteren versicherten sie mir glaubhaft, dass der zust\u00e4ndige Staatsanwalt diesem Kinderkram ebenso viel Beachtung wie dem Platzen eines Reissackes in China schenken w\u00fcrde. Da man mich sowieso nicht ernst nahm, wollte ich zumindest meine beschwerlich zusammengetragenen Beweisst\u00fccke vor dem unausweichlichen Ende im Rei\u00dfwolf bewahren. Folglich verabschiedete ich mich echauffiert. Hinterher legte ich die Schriftst\u00fccke wieder zu meinen anderen Papieren.\u201c<br> \u201eTja, in Ihren Unterlagen herrscht sorgf\u00e4ltige Ordnung. Das muss ich neidlos anerkennen. Wenn ich da zu Hause an mein Schema denke \u2026\u201c Gregor Brandolf rieb sich den Paviansch\u00e4del. \u201eAllerdings bin ich kein M\u00f6rder, so wie Sie Herr Stein\u201c, stocherte er mit Nachdruck. \u201eVerdammt noch mal! Gestehen Sie endlich! Mit meiner Toleranz bin ich jetzt am Ende!\u201c Er schlug mit der Faust auf seinen Schreibtisch.<br> J\u00fcrgen Stein verlor die Selbstbeherrschung und kreischte. \u201eIch gestehe! Ich werde jetzt alles bekennen!\u201c Besser die Flucht nach vorne antreten und diesem Henker den Schneid abkaufen, dachte er dabei.<br> Unterdessen warf Brandolf seinem Assistenten einen Blick \u00fcber die Seite zu, der unmissverst\u00e4ndlich war: Wieder einen weich gekocht! Grinsend lehnte er sich zur\u00fcck.<br> Gegenw\u00e4rtig klang die d\u00fcnne Stimme von J\u00fcrgen Stein gleichm\u00fctig, als er perseverierte: \u201eIch gestehe! Ich gestehe! Nach so viel maskuliner Sch\u00f6nheit bleibt mir nichts anderes \u00fcbrig als zu gestehen! Ich gestehe, ich w\u00e4re gerne Pilot geworden, doch meine schulischen Leistungen waren nicht ann\u00e4hernd ausreichend. Demzufolge habe ich des \u00d6fteren meine Schulzeugnisse gef\u00e4lscht. Aber irgendwann war der Schwindel aufgeflogen und fortan musste ich mich als Fotograf durchschlagen. Diese T\u00e4tigkeit habe ich zwar nicht erlernt, beherrsche sie aber von allen mir gebotenen M\u00f6glichkeiten noch am besten. Nebenbei bemerkt, ich hatte keine gro\u00dfe Auswahl, die mir zur Verf\u00fcgung stand. Und falls es Sie interessieren sollte, Herr Hauptkommissar, obendrein bin ich als Detektiv tauglich &#8211; was mich zutiefst befriedigt und mit einem gewissen Stolz erf\u00fcllt. Allerdings dient mir diese exzeptionelle F\u00e4higkeit nur als Hobby. Zugegeben, ein etwas merkw\u00fcrdiges Steckenpferd, das nicht unbedingt allt\u00e4glich ist. Was zuerst als reiner Zeitvertreib gedacht war, artete allzu schnell zur Sucht aus. Unter Umst\u00e4nden kann das einer der anwesenden Herren nachvollziehen!?\u201c Er l\u00e4chelte sp\u00f6ttisch in die Richtung von Scharfrichter und Helfershelfer, ohne die beiden wirklich eines Blickes zu w\u00fcrdigen. Er war jetzt in seinem Element und fuhr mit seinem Gest\u00e4ndnis fort. \u201eFerner gestehe ich &#8211; in meiner Freizeit Milit\u00e4rklamotten zu tragen und das, obwohl ich keinen Wehrdienst geleistet habe. Ich konnte mich der Wehrpflicht erfolgreich entziehen, indem ich mir selbst einige Schmerzen zuf\u00fcgte. Damals bin ich mehrfach an eine Wand gesprungen, was sich langfristig gesehen wirklich gelohnt hat!\u201c<br> Von den eigenen Worten derartig berauscht, war er nicht mehr zu bremsen. Und Gregor Brandolf beherzigte unerschrocken einen seiner ber\u00fcchtigten Leitspr\u00fcche, niemals, unter gar keinen Umst\u00e4nden, einen dringend Tatverd\u00e4chtigen bei seinem Gest\u00e4ndnis, sei es auch noch so umfangreich, zu unterbrechen.<br> \u201eDes Weiteren gestehe ich meine Sympathie f\u00fcr die Vereinigten Staaten von Amerika. Jedoch gilt hier zu differenzieren, dass es sich nicht um eine Schw\u00e4che f\u00fcr die Vereinigten Staaten selbst handelt, sondern vielmehr um die Bezeichnung \u201eUSA\u201c. Denn ich kann mich selber nicht daran satt h\u00f6ren, \u201eUSA\u201c zu sagen! Nat\u00fcrlich k\u00f6nnte ich auch United States of America sagen. Aber ich pers\u00f6nlich finde die Nennung \u201eUSA\u201c hat so etwas, ist so speziell und klingt so kernig, insbesondere aus meinem Mund! Schlie\u00dfen Sie beide f\u00fcr einen Moment die Augen, w\u00e4hrend ich \u201eUSA\u201c \u00fcber meine Lippen bringe und Sie werden verstehen, was ich meine \u2026\u201c<br> Das L\u00e4uten des Telefons lie\u00df ihn abrupt verstummen. Allen Anwesenden stand die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. Selbst Paul Maurus, der stressgesch\u00e4digte Gehilfe von Kommissar \u201eEifer\u201c, mit seiner Antipathie f\u00fcrs Telefonieren, st\u00fcrzte sich wie befreit und tollk\u00fchn auf den Fernsprecher.<br> Allerdings wurde er von seinem Chef, der entgegen seiner Gewohnheit h\u00f6chst pers\u00f6nlich zum H\u00f6rer griff, abgewehrt. \u201ePolizeipr\u00e4sidium, Morddezernat, Sie sprechen mit Hauptkommissar Gregor Brandolf, was kann ich f\u00fcr Sie tun?\u201c Mit dem Sehapparat einer tropischen Baumeidechse fixierte er seinen neurotischen Assistenten und warf ihm vielversprechende Blicke zu. \u201eJa, in Ordnung \u2026 Auf Wiederh\u00f6ren! &#8211; Und vielen Dank!\u201c Er legte auf und wandte sich wieder dem Fotografen zu.<br> \u201eJetzt im Telegrammstil, Sie bleiben also dabei, Rosamunde Stichnote nicht gekannt und nicht stranguliert zu haben?!\u201c<br> \u201eKorrekt! Ich habe sie an jenem Tag kennengelernt, als sie mit dieser Strumpfhose um den Hals erdrosselt neben ihrem Konzertfl\u00fcgel lag.\u201c J\u00fcrgen Stein war wie umgewandelt und sprach wieder mit seiner leisen, immerfort atemlos klingenden Stimme. Und wie stets sah er aus, als w\u00fcrden ihm ein paar Chips in der R\u00fcbe fehlen.<br> \u201eDann k\u00f6nnen Sie jetzt gehen!\u201c Freigiebig und ohne einen Unterton der Entt\u00e4uschung, ihn nicht \u00fcberf\u00fchrt zu haben, richtete Kommissar \u201eEifer\u201c diesen unerl\u00e4sslichen Satz an sein Gegen\u00fcber, der nicht zu verbl\u00fcfft war, um hastig seine Sonnenbrille aufzusetzen und sich seinen \u201eZauberkoffer\u201c zu schnappen.<br> \u201eHerr Stein, entweder sind Sie ein begnadeter Schauspieler oder Sie leiden an Schizophrenie!\u201c<br> \u201eVielleicht trifft beides auf mich zu, Herr Hauptkommissar! Ich k\u00f6nnte ein paranoider Schizophrener mit einer sogenannten Tageslicht-Halluzination sein. M\u00f6glicherweise bin ich auch nur ein Gernegro\u00df mit einer harmlosen Panikst\u00f6rung!\u201c<br> \u201eIch werde es mit Gewissheit herausfinden!\u201c<br> \u201eIch erwarte nichts anderes von Ihnen, Herr Hauptkommissar, schlie\u00dflich werden Sie daf\u00fcr bezahlt\u201c, bemerkte er ver\u00e4chtlich und ging.<br> \u201eDieser Schmierenkom\u00f6diant hat es Ihnen aber gegeben, Chef!\u201c<br> \u201eDer verarscht uns doch nach Strich und Faden. Aber, Maurus, wer zuletzt lacht, der lacht am besten!<br> \u00dcberdies kommt endlich Bewegung in die Sache.\u201c<br> \u201eSie meinen sicher den Anruf von vorhin?\u201c<br> \u201eMensch, Maurus, Sie imponieren mir mit ihrem versteckten Scharfsinn! Jetzt brauche ich aber erst mal eine wohlverdiente Zigarette. Ist l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig\u201c, sagte er m\u00fcde.<br> \u201eUnd dazu einen frisch gebr\u00fchten Kaffee!\u201c<br> \u201eWas w\u00fcrde ich nur ohne Sie anfangen, Maurus?\u201c Ein ehrlich gemeintes L\u00e4cheln umspielte sein Froschmaul. W\u00e4hrend er den Rauch inhalierte, schloss er die Augen. \u201eWas glauben Sie, w\u00e4re passiert, wenn ich soeben bei dem Weichei gequalmt h\u00e4tte? Ich sage es ihnen, Maurus, er w\u00e4re uns hier kollabiert oder ins Delirium gefallen. Dieser Idiot!\u201c<br> \u201eWer war denn der Anrufer, Chef?\u201c Paul schl\u00fcrfte seinen Kaffee.<br> \u201eSofia von Stetten, die Nachbarin der Ermordeten. Sie ist heute aus dem Urlaub gekommen. Sie will gleich vorbeikommen, um eine Aussage zu machen.\u201c<br> \u201ePh\u00e4nomenal, Chef. Da bin ich wirklich gespannt \u2026\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/Produkte\/verdaechtige-und-andere-katastrophen\/\">Im Buch-Shop kaufen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Paul Maurus schaute sich um. Seine gro\u00dfen, blauen Augen mit dem leicht verr\u00fcckten Blick, blieben an dem Sp\u00fclbecken h\u00e4ngen. Er fixierte den tropfenden Wasserhahn. Die Tropfen, die in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden in den Sp\u00fclstein fielen, hallten wie Trommeln in seinem Kopf. Mit dem Stuhl, auf dem er rittlings sa\u00df, schlug er kippelnd den Takt dazu. Die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":28,"featured_media":1493,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[771],"tags":[1029,815,1575,1572,773,1573,999,1574,1165],"class_list":["post-3200","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-leseproben","tag-humor","tag-krimi","tag-lachen","tag-lesen","tag-leseprobe","tag-lesevergnuegen","tag-satire","tag-spass","tag-susanne-ulrike-maria-albrecht"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.2 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Leseprobe: Verd\u00e4chtige und andere Katastrophen - Verlag 3.0<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"&quot;Verd\u00e4chtige und andere Katastrophen&quot; ist ein Krimi von Susanne Ulrike Maria Albrecht. Eigentlich eine kriminalistische Satire, aber das ist schon okay.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Leseprobe: Verd\u00e4chtige und andere Katastrophen - Verlag 3.0\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"&quot;Verd\u00e4chtige und andere Katastrophen&quot; ist ein Krimi von Susanne Ulrike Maria Albrecht. Eigentlich eine kriminalistische Satire, aber das ist schon okay.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Verlag 3.0\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2019-08-04T09:28:19+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2021-09-26T10:54:26+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Verdaechtige.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1535\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"2303\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Verlag 3.0\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Verlag 3.0\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"24\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/\"},\"author\":{\"name\":\"Verlag 3.0\",\"@id\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/#\/schema\/person\/5f7efdeabc2074db8a3527ac5b4838fc\"},\"headline\":\"Leseprobe: Verd\u00e4chtige und andere Katastrophen\",\"datePublished\":\"2019-08-04T09:28:19+00:00\",\"dateModified\":\"2021-09-26T10:54:26+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/\"},\"wordCount\":5864,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Verdaechtige.jpg\",\"keywords\":[\"Humor\",\"Krimi\",\"Lachen\",\"Lesen\",\"Leseprobe\",\"Lesevergn\u00fcgen\",\"Satire\",\"Spa\u00df\",\"Susanne Ulrike Maria Albrecht\"],\"articleSection\":[\"Leseproben\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/\",\"url\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/\",\"name\":\"Leseprobe: Verd\u00e4chtige und andere Katastrophen - Verlag 3.0\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Verdaechtige.jpg\",\"datePublished\":\"2019-08-04T09:28:19+00:00\",\"dateModified\":\"2021-09-26T10:54:26+00:00\",\"description\":\"\\\"Verd\u00e4chtige und andere Katastrophen\\\" ist ein Krimi von Susanne Ulrike Maria Albrecht. Eigentlich eine kriminalistische Satire, aber das ist schon okay.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Verdaechtige.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Verdaechtige.jpg\",\"width\":1535,\"height\":2303,\"caption\":\"Verdaechtige und andere Katastrophen\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Leseprobe: Verd\u00e4chtige und andere Katastrophen\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/#website\",\"url\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/\",\"name\":\"Verlag 3.0\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/#organization\",\"name\":\"Verlag 3.0\",\"url\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/logo_mit_schriftzug.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/logo_mit_schriftzug.png\",\"width\":1538,\"height\":865,\"caption\":\"Verlag 3.0\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/#\/schema\/logo\/image\/\"}},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/#\/schema\/person\/5f7efdeabc2074db8a3527ac5b4838fc\",\"name\":\"Verlag 3.0\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/31472bef343372bddb06c60fe8c0aaa07c1bcafd167eb8e1246240b42a39b41c?s=96&d=blank&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/31472bef343372bddb06c60fe8c0aaa07c1bcafd167eb8e1246240b42a39b41c?s=96&d=blank&r=g\",\"caption\":\"Verlag 3.0\"},\"url\":\"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/author\/verlag-3-0\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Leseprobe: Verd\u00e4chtige und andere Katastrophen - Verlag 3.0","description":"\"Verd\u00e4chtige und andere Katastrophen\" ist ein Krimi von Susanne Ulrike Maria Albrecht. Eigentlich eine kriminalistische Satire, aber das ist schon okay.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Leseprobe: Verd\u00e4chtige und andere Katastrophen - Verlag 3.0","og_description":"\"Verd\u00e4chtige und andere Katastrophen\" ist ein Krimi von Susanne Ulrike Maria Albrecht. Eigentlich eine kriminalistische Satire, aber das ist schon okay.","og_url":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/","og_site_name":"Verlag 3.0","article_published_time":"2019-08-04T09:28:19+00:00","article_modified_time":"2021-09-26T10:54:26+00:00","og_image":[{"width":1535,"height":2303,"url":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Verdaechtige.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Verlag 3.0","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Verlag 3.0","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"24\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/"},"author":{"name":"Verlag 3.0","@id":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/#\/schema\/person\/5f7efdeabc2074db8a3527ac5b4838fc"},"headline":"Leseprobe: Verd\u00e4chtige und andere Katastrophen","datePublished":"2019-08-04T09:28:19+00:00","dateModified":"2021-09-26T10:54:26+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/"},"wordCount":5864,"publisher":{"@id":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Verdaechtige.jpg","keywords":["Humor","Krimi","Lachen","Lesen","Leseprobe","Lesevergn\u00fcgen","Satire","Spa\u00df","Susanne Ulrike Maria Albrecht"],"articleSection":["Leseproben"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/","url":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/","name":"Leseprobe: Verd\u00e4chtige und andere Katastrophen - Verlag 3.0","isPartOf":{"@id":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Verdaechtige.jpg","datePublished":"2019-08-04T09:28:19+00:00","dateModified":"2021-09-26T10:54:26+00:00","description":"\"Verd\u00e4chtige und andere Katastrophen\" ist ein Krimi von Susanne Ulrike Maria Albrecht. Eigentlich eine kriminalistische Satire, aber das ist schon okay.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/#primaryimage","url":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Verdaechtige.jpg","contentUrl":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Verdaechtige.jpg","width":1535,"height":2303,"caption":"Verdaechtige und andere Katastrophen"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/leseprobe-verdaechtige-und-andere-katastrophen\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Leseprobe: Verd\u00e4chtige und andere Katastrophen"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/#website","url":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/","name":"Verlag 3.0","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/#organization","name":"Verlag 3.0","url":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/logo_mit_schriftzug.png","contentUrl":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/logo_mit_schriftzug.png","width":1538,"height":865,"caption":"Verlag 3.0"},"image":{"@id":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/#\/schema\/logo\/image\/"}},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/#\/schema\/person\/5f7efdeabc2074db8a3527ac5b4838fc","name":"Verlag 3.0","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/31472bef343372bddb06c60fe8c0aaa07c1bcafd167eb8e1246240b42a39b41c?s=96&d=blank&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/31472bef343372bddb06c60fe8c0aaa07c1bcafd167eb8e1246240b42a39b41c?s=96&d=blank&r=g","caption":"Verlag 3.0"},"url":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/author\/verlag-3-0\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3200","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/wp-json\/wp\/v2\/users\/28"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3200"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3200\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4915,"href":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3200\/revisions\/4915"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1493"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3200"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3200"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/buch-ist-mehr.de\/shop\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3200"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}