Lena Hoffmann

Lena Hoffmann

Als ich im Jahr 1984 geboren wurde, hätte meine Familie wohl nicht gedacht, dass ich eines Tages Schriftstellerin sein würde. Und auch ich brauchte einige Jahre, bis ich selbst erkannte, dass das Schreiben für mich weit mehr als nur ein schönes Hobby war.

Wann ich mit dem Schreiben angefangen habe, kann ich heute nicht mehr genau sagen. Ich erinnere mich jedoch daran, dass ich mit viel Freude und Ehrgeiz im Jahr 1995 (Ende Klasse 4) ein Märchen verfasste, das – zusammen mit den geschriebenen Märchen meiner Mitschüler – in einem laienhaft gebundenen Heft festgehalten wurde. Noch heute stöbere ich gerne darin.

In den folgenden Jahren entwickelte ich ein großes Interesse am Mittelalter und an Fantasy. Folgerichtig handelten meine zahlreichen Geschichten, die im Übrigen bis heute praktisch nur fragmentarisch vorhanden sind, von tapferen Rittern, feuerspeienden Drachen und halsbrecherischen Kämpfen.

Mit der Zeit wuchs der Wunsch, dieses Hobby in einer Buchveröffentlichung gipfeln zu lassen. Die genauen Gründe dafür sind vielschichtig: der frühe Kontakt mit dem Tod (Mitschüler, Familienmitglieder), der Gedanke der Vergänglichkeit und Nichtigkeit eines Menschen in der Unendlichkeit des Universums, der Wunsch etwas Fortdauerndes zu hinterlassen und nicht einfach in der Tiefe des Vergessens zu verschwinden, …

Es vergingen viele Jahre des Schreibens, ohne einen Roman tatsächlich zu beenden oder auch nur mit dem Teilergebnis in dem Maße zufrieden zu sein, dass ich einer Fortführung des Textes positiv entgegen stand. Mit der Zeit entwickelte ich auch Buchideen, die dem mittelalterlichen oder fantastischen Bereich eher fern standen. Aber auch an diese Texte glaubte ich nicht.

Und eines Tages nahm ich meinen Laptop, setzte mich auf die Couch und schrieb …

Ihr Buch

 

Fabian in memoriam