Geschichten aus Nian – Lindenreiter (Band 1)

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Geschichten aus Nian – Lindenreiter (Band 1) von Paul M. Belt

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Beschreibung

Ein Land mit winzigen Menschen und Tieren sowie riesigen Bäumen. Das ist Nian, Heimat vom Kai aus dem Mittelland und Lia aus dem Gebirgsland. Eine alte Legende vom Lindenreiter, einem Jungen, den eine geheimnisvolle Verbindung zu einem uralten Baum antrieb und der als erstes auf einem Blatt schweben konnte, hat die Kultur des Reitens auf Laub und viele verschiedene Reiterklans hervorgebracht.

Als Kai mit seiner Familie an der Küste Ferien macht, geschieht etwas Unglaubliches: Die Riesen, nur noch als Sagengestalten bekannt, kehren zurück! Kais Eltern und Bruder werden von ihm getrennt, und auf seiner Suche nach ihnen findet er nicht nur die uralte Begabung in sich, Hilfe von Pflanzen annehmen zu können, sondern auch zu seiner inneren Stärke.

Auch Lia als Tochter einer Großfamilie in Tokbergen erkennt in der Winterlandschaft des Gebirgslandes unvermittelt, welche machtvollen Kräfte in Bezug auf Wasser in ihr am Wirken sind. Als sie gerade erst zu verstehen beginnt, welche Verantwortung sie dadurch trägt, wird sie im folgenden Sommer in den Strudel der Ereignisse an der Küste hineingezogen.

Können Lia und Kai dabei helfen, Nian vor der unerwarteten Bedrohung durch die Riesen zu bewahren und das Gleichgewicht wiederherzustellen?

Drei zusammenhängende Fantasy-Geschichten zum Lesen und Vorlesen, geeignet für Erwachsene und Kinder.

 

Zum Profil von Paul M. Belt.

 

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Zusätzliche Information

Größe k.A.
Format

Softcover, E-Pub

AutorIn

Paul M. Belt

Genre

Roman

2 Bewertungen für Geschichten aus Nian – Lindenreiter (Band 1)

  1. Bewertet mit 5 von 5

    kingofmusic

    Wow, wow, wow…Eigentlich ist jedes weitere Wort zu dem Buch „Geschichten aus Nian – Lindenreiter“ von Autor Paul M. Belt überflüssig, da es einem als Laienrezensent sowieso schwerfällt, überhaupt die passenden Worte für diese wunderschöne(n) Geschichte(n) zu finden, weil man Angst haben muss, diesem Werk damit nicht gerecht zu werden.
    Da „Wow, wow, wow…“ allerdings keine differenzierte und aussagekräftige Rezension darstellt, versuche ich an dieser Stelle trotzdem mein Glück und lass den Gedanken freien Lauf *g*.
    Zunächst fällt das wunderschön gestaltete Cover regelrecht ins Auge. Es zeigt den titelgebenden Lindenreiter und lässt einen sofort abtauchen in eine Welt, die anders ist als unsere, die jedoch trotzdem gewisse Ähnlichkeiten aufweist. So gibt es auch in Nian unterschiedliche Dialekte (von „friesisch“ bis „bayrisch“), die dem geneigten Leser ein Grinsen ins Gesicht zaubern. Auch gibt es in Nian Schulen, Städte, Autos, Helikopter (in Nian PETs genannt) und Bibliotheken. Allerdings sind alle Lebewesen in Nian winzig klein. Alle Lebewesen? Nein, Bäume und Pflanzen haben ihre ursprüngliche Größe behalten und wirken aus der Sicht der Nianianer riieesiig. In Nian werden die Kinder vor der Nähe zu Bäumen ob der von ihnen ausgehenden tödlichen Gefahr gewarnt. Und doch gibt es sie: die Träumer, die von einem Ritt auf einem Lindenblatt träumen und Kinder, die durch „Andersartigkeit“ auffallen und entsprechend geärgert oder ausgelacht werden. Und doch sind sie es, die bestimmte und besondere Fähigkeiten in sich tragen, die sie zum Schluss immer zu den Gewinnern machen. „Die Geschichten aus Nian“ werben also für das Anderssein und dass man an sich und seine Träume glauben soll.
    Ein weiterer, nicht unerheblicher Aspekt zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch: die Liebe zur Natur bzw. den Respekt, den man vor ihr haben sollte. So lernt man als Leser viel über die „Eigenarten“ der verschiedenen Bäume und Pflanzen, ist berührt von ihrer Sprache, die so leicht und doch so majestätisch daherkommt und will am liebsten sofort selber mit ihnen sprechen, um zu hören, was sie wirklich von uns Menschen denken.
    Und noch etwas möchte ich hervorheben: die immer wieder eingestreuten, wunderschön gestalteten Zeichnungen, die zuvor gelesene Teilaspekte der Geschichte kongenial wiedergeben. Überhaupt haben der Autor und sein „Team“ (Coverdesignerin, Lektorin, Verleger usw.) viel Herzblut in die „Geschichten aus Nian“ investiert und das merkt man von der ersten bis zur letzten Seite.
    Ich hätte nie geglaubt, dass ich mal wieder Spaß daran haben würde, eine Fantasygeschichte zu lesen. Es ist jedoch seehr viieel meehr: es ist ein Märchen, ein Traum aus dem man am liebsten nicht mehr aufwachen möchte.
    Danke an den Verlag 3.0 für das Rezensionsexemplar und dem Autor Paul M. Belt dafür, dass er diese wunderbare Welt Nian geschaffen hat!

  2. Bewertet mit 5 von 5

    Naibenak

    Ich lese so selten Fantasy-Romane, weil ich diese in erster Linie mit Gestaltenwandlern, Vampiren, Dämonen, Zauberern und Co. verbinde und damit nicht so viel anfangen kann. Umso dankbarer bin ich, dass ein gewisser Herr (dessen Name nichts zur Sache tut, er ist ein König^^) mich eindringlich bat, diese Märchen auszuprobieren. Als Wanderbuch. Da kann man nicht viel falsch machen 😉

    Nian also… ist ein Land wie jedes andere auch, mit nur einem kleinen Unterschied: die Menschen, die in Nian leben – die Nianianer – sind winzig klein. Ihre Städte und Dörfer müssen weit ab von Bäumen errichtet werden, weil das Herabfallen von Früchten große Schäden anrichten würde. Aber sie alle haben sich ihrem Leben perfekt angepasst und leben friedlich zusammen im Einklang mit der Natur. Da ist es nicht verwunderlich, dass es eine Reihe von alten Sagen gibt, in denen Nianianer auf Laubblättern durch die Lüfte fliegen oder auch auf Eisschollen. Oder sie werden vom Gras durch die Lüfte geworfen. Aber lange Zeit wurden diese besonderen Nianianer nicht mehr gesehen. Vielleicht, weil sie lange Zeit nicht mehr gebraucht wurden. Nun kommt es jedoch zu einer bedrohlichen Gefahr für das Land Nian und alle diese ganz besonderen Lebensgeister werden erneut geweckt.

    Paul M. Belt erzählt in seinen zusammenhängenden Märchen vom „Lindenreiter“, vom „Grasfederer“ und von der „Eisgleiterin“. In allen drei Märchen sind es träumerische (Schul-)Kinder, die eines Tages ihre ganz besondere Verbindung zur Natur erkennen und außerdem von besonderen Gaben nahezu überrumpelt werden. Wie sie damit umgehen, was sie mit diesen Gaben anfangen können, was ihnen von nun an widerfährt und welchen größeren Zweck dies alles hat, das erzählt der Autor in unendlich liebevoller, fantasievoller und zarter Weise. Er schreibt sehr flüssig und leicht verständlich (auch für Kinder), und er streut hier und da verschiedene Dialekte in der direkten Rede ein, was sehr lebendig und teilweise auch sehr witzig wirkt. Auch die selbst kreierten Namen für uns bekannte Dinge aus dem Alltag machen einen großen Teil des Zaubers aus, den dieses Buch versprüht. Und nicht zuletzt die Liebe- zur Natur, zu den Mitmenschen und zu sich selbst. Schöner können Märchen kaum sein 🙂

    Fazit:
    „Wenn du beeindruckend sein möchtest, tue es durch dein Herz.“ Be- und verzaubernde Märchen für Groß und Klein, die ich all denen ans Herz lege, die gerne eine Auszeit in eine wahrhaft schöne Wunderwelt nehmen und sich einfach treiben lassen wollen – hoch in die Lüfte mit dem Lindenreiter, dem Grasfederer oder der Eisgleiterin. Und während man schwebend in den Lüften verweilt, findet man möglicherweise ein bisschen zu sich selbst und erlangt eventuell sogar ein wenig Erdung in dieser oftmals so hektischen Zeit. Wer weiß… 😉

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