Lust auf eine Lesung?

In Linz am Rhein, zwischen Bonn und Koblenz, findet am 14. und 15.Oktober der traditionelle Kunsthandwerkermarkt statt. Und am 14.10.ab 18 Uhr wird Linz noch bunter, denn sie wird ausgeleuchtet: Linz leuchtet.

Viele Veranstaltungen machen das bunte Treiben noch bunter, unter anderem liest Susanna M. Farkas im Café Kitsch aus ihren Büchern. Ein Besuch lohnt sich!

 

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Auf der Flucht

Nennen wir sie Eugenie


Eugenie steht für viele Flüchtlinge mit ähnlichen und doch immer ganz persönlichen Schicksalen. Die Grundzüge ihrer Geschichte sind einem realen „Fall“ entliehen. Eugenie lebt im S ...
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Spanische Dörfer – Wege zur Freiheit


Irgendwo in Afrika macht sich eine junge Frau aus ihr unerträglichen Verhältnissen auf den Weg nach Europa, wo sie die Freiheit zu finden glaubt. Sie schafft es, über die Meerenge von Gi ...
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Amra und Amir – Abschiebung in eine unbekannte Heimat


Amra kommt, als Tochter albanischer Kriegsflüchtlinge aus dem Kosovo, in Deutschland zur Welt. Hier lebt sie, nachdem der Vater früh stirbt, mit ihrer depressiven Mutter zusammen, geht zur Schule ...
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»Im Vollzug der Freiheitsstrafe soll der Gefangene fähig werden, künftig in sozialer Verantwortung ein Leben ohne Straftaten zu führen. (§2 StVollzG)« Tom sitzt im Gefängnis. Wofür er verurteilt wurde, wird nicht thematisiert, aber es wird schon deutlich, dass es sich um eine mehrjährige Haftstrafe handelt, die er absitzen muss. In der Einsamkeit seiner Zelle und dem streng ger

Weiterlesen: Rezension zu TOM - Eine Knastgeschichte
»Wie du weißt, habe ich deinen Roman lesen dürfen. Ich habe ihn, um ehrlich zu sein, dreimal gelesen, weil ich es einfach nicht fassen konnte. Dann habe ich dein Liebesspiel meinem Cheflektor hingelegt, mit der Bitte um rasche Prüfung. Auch er ist von deinem Buch begeistert. Fazit: Wir wollen es drucken. Und jetzt kommst du!«   Tja, dam

Weiterlesen: Rezension zu Freundschaftspiel
Im nächsten Moment schob sich mit den bebenden Massen des Lehrkörpers ein dunkler Schatten zwischen ihn und den kleinen Hoffnungsschimmer an der Wand. »Den übelsten Kandidaten habe ich mir für den Schluss aufbewahrt: Nummer fünf, dessen Sechs an Unverschämtheit kaum noch zu überbieten ist. … Skandalös, Viktor! Und faul, stinkend faul! Unbegreiflich, wo dein Vater doch ebenfalls

Weiterlesen: Rezension zu Viktor im Schattenland
»Fast alles, was sie hörte, konnte sie in Noten festhalten. Wenn zum Beispiel jemand schimpfte, hörte sie kaum, worüber, weil sie auf die Sprechmelodie achtete und sie als Notenschrift auf ihrer inneren Leinwand sah. Herr Korngold etwa schimpfte meist im Fünfvierteltakt und vom tiefen A aus. Ihr kleiner Bruder Tristan quengelte im Dreivierteltakt, meist mit einem hohen Dis beginnend. U

Weiterlesen: Rezension zu Isabellas Welt
»Dumpf, wie durch Watte, höre ich das Martinshorn. Dieses verhasste Geräusch. Wie oft habe ich es verflucht, als ich selbst noch als Notarzt mit dem Rettungswagen den ganzen Tag und auch in der Nacht unterwegs war. Hatte selten was Gutes zu bedeuten. … Warum höre ich jetzt wieder dieses verhasste Horn? Es nähert sich. Der Rettungswagen ist doch e

Weiterlesen: Rezension zu Himmelsstaub - gefangen im Koma
»Das war das Leben, das war mein Leben! Wie wird es weitergehen?« Im Jahr 1912 trifft das Schicksal erstmalig die gerade 17jährige Gertrud mit ganzer Härte – ihre Mutter stirbt. Von nun an ist sie allein mit dem Vater und ihrem jüngeren Bruder Paul. Sehr oft wird die Mutter ihr in den folgenden Jahren fehlen, denn der Vater, ein Patriarch, wie er im Buche steht, wei

Weiterlesen: Rezension zu Im Zwielicht der Zeit
»Du bist gut«, steigt Hugo aus dem Wagen aus und kommt zu mir. Es ist für jedermann ersichtlich, dass er unter Schock steht. Er zittert mindestens so stark wie ich. »Echt gut! Hätte ich dir gar nicht zugetraut!«   Ich grinse und wische mir das Wasser von den Lippen.   »Aber«, er hebt den Finger hoch und fängt ebenfalls an zu grinsen. »Du

Weiterlesen: Rezension zu Nebelkerze
»Wenn Dinge mal nicht laufen wie du dachtest, schier entgleiten vielleicht und dich trifft fast der Schlag: Dann ärgere dich nicht, steht ja auch so auf dem Pappkarton dieser Heimsuchung von Spiel. Ist doch mancher Ärger die Vorstufe zu echter Erkenntnis und wahrhafter Größe.«   Das "Auf und Ab des Lebens" - was bedeutet das? Für jeden Menschen etwas anderes

Weiterlesen: Rezension zu Paternoster - Vom Auf und Ab des Lebens
»Ich werde also über Musik schreiben. … Ich werde Sie, verehrte Frau Hauff, an einigen wenigen, jedoch immens wichtigen Begebenheiten in meinem Leben teilnehmen lassen. Ich werde die Hoffnung nicht aufgeben, dass Sie auf diese Weise den Stellenwert ermessen können, den Musik in meinem Leben spielt. Außerdem erfahren Sie so ja doch noch einiges über Ihren Nachbarn

Weiterlesen: Rezension zu Für Elise - 15 Briefe
»Vorfreude ist die beste Freude, so wie Ausdauer stets belohnt wird. Demnach, Maurus, müssen Sie sich noch etwas gedulden, bis Sie wieder einmal mehr in den Genuss meiner subtilen Verhörtaktik kommen. Und lassen Sie sich gesagt sein, dass diese Methode mich auf der Karriereleiter unaufhaltsam nach oben katapultieren wird! Ganz im Gegensatz zu Ihnen!«   Hauptkom

Weiterlesen: Rezension zu Verdächtige und andere Katastrophen
»Die Menschen sehen ihre eigenen Sorgen als die einzigen, die zählen. Es ist egal, wie klein oder groß das Leid ist. Jeder hat die angeblich größten Sorgen, welche seine Gedanken besetzen.« Die Sorgen von Michael kann man getrost als groß bezeichnen: Es ist Weihnachten und seine Mutter totkrank. Die glitzernde Paillettenfledermaus, die neben ihm in seinem Zimmer sitz

Weiterlesen: Rezension zu Winterwunderzauber
»Tief in ihre Seele hatte sich damals das Gefühl eingegraben, einen Makel zu haben, minderwertig zu sein, der Willkür anderer preisgegeben zu sein. Es lebte immer noch in ihr.«   1945. Die Halbjüdin Anna hat die Schrecken der Nazizeit überlebt, aber die Jahre haben Spuren auf ihrer Seele hinterlassen. Wie soll das Leben nun für sie weitergehen? Gegen den Wid

Weiterlesen: Rezension zu Im Bann der Vergangenheit
„Dieses Buch“, dozierte Friedrich, „fügt sich nicht nur nahtlos in deine schöne Sammlung ein (er hasste Lücken derart, dass er selbst das Wort „Lücke“ nicht aussprechen mochte), es fordert und fördert sogar die Fantasie.“ Ein zunächst ungeliebtes Buchgeschenk hat der Erzähler hier erhalten, ein achthundert Seiten starkes Herkunftswörter-Buch. Den Duden Nummer 7,

Weiterlesen: Rezension zu Geschichten aus dem Duden
»Ein leichter Wind umwehte den Fuchs und machte die Hitze erträglicher. Liberté, dachte er und betonte jede Silbe in Gedanken, um sich selbst davon zu überzeugen, dass es der Wahrheit entsprach. Li-ber-té. Jetzt stand er auf der anderen Seite des großen Tores und betrachtete die Straße. … In diesen Sekunden fiel ihm auf, dass auf dieser Seite der Mauer niemand auf ihn wartete. Niem

Weiterlesen: Rezension zu Blassrosa oder die geheime Taktik des Monsieur F.
»Ich glaube, dass meine Eltern und ich problemlos als etwas bezeichnet werden können, was man tollpatschig nennt. Nie bekamen wir etwas so hin wie alle anderen Raben! Immer mussten uns Dinge geschehen, die keinem anderen widerfahren würden. Nie schafften wir es, mal so zu sein wie sie.«   Sieben Tiergeschichten und sieben Wege zur Erkenntnis verspricht dieses Buch.

Weiterlesen: Rezension zu Sei einfach und du wirst
»Tag 2: Habe alles versucht, war sogar ganz nett zu ihr. Na gut, nicht wirklich nett, aber sie lebt zumindest noch.«   Dumpy hat keinen Familienzuwachs gewollt. Zumindest keinen, der ebenfalls ein Hund ist. Und diese kleine „Ratte“ ist einfach nur häßlich, stinkt und – was das Schlimmste von allem ist – „Mama und Papa“ lieben sie, wollen sie behalten un

Weiterlesen: Rezension zu Rattentalk oder wie ich Freunde fand
Diese maritime Anthologie habe ich in meinem letzten Urlaub genossen, einige Geschichten davon an der Nordsee, die übrigen fernab vom Meer. Auch dort schafften es die insgesamt 23 Erzählungen, mich mit ihrem ganz eigenen Zauber gefangen zu nehmen.   Sehr gut gefiel mir die beeindruckende Vielfalt der Geschichten, die sich sowohl inhaltlich als auch von der Stilrichtung her un

Weiterlesen: Rezension zu
Ein Buch erzählt – hören wir ihm zu!   »Bevor ich geboren wurde, war alles weiß. Bevor ich geboren wurde, hätte ich alles werden können. Der erste Satz zerstörte das Weiß und machte das übrige Weiß umso weißer. Zu diesem Satz gesellte sich ein zweiter, der einen dritten nach sich zog, der einen vierten mit sich brachte. So begann ich zu wachsen und spürte wo

Weiterlesen: Rezension zu LIES MICH
»Frieder nahm den Koffer zwischen seine Hände und schüttelte ihn vorsichtig; nichts darin klapperte, doch angesichts des beachtlichen Gewichts konnte er unmöglich leer sein. Vermutlich war er im Gegenteil mit irgendetwas prall gefüllt. Frieder erwog zwei Möglichkeiten: Die erste bestand darin, den Koffer am Tresen beim Cheffe abzuliefern, was normal gewesen wäre, wie er sich später

Weiterlesen: Rezension zu Nur für Erwachsene
»Wieso nur waren sie 1.200 km weit entfernt von mir? Ich weinte nur, wenn ich alleine war, um keinen traurig zu machen. Insbesondere nicht meine Großeltern, die mir täglich die Kraft gaben, um mich hier zurechtzufinden. Ich sollte es mal besser haben, so ihre Worte. Ein besseres Leben wollten sie uns ermöglichen, aus tiefster Liebe. Wieso ich denn kein gutes Leben hatte – in Rumänien

Weiterlesen: Rezension zu Sehnsucht die mich trägt
Ein Buch, das einen bleibenden Eindruck hinterlässt   »Da sah ich afrikanische Leute und habe sie über Dortmund gefragt und ganz plötzlich habe ich angefangen zu weinen. Sie haben mich beruhigt und haben mir geholfen. Ich wollte sterben. Alles war fremd und viel zu viel. Ich werde diesen Tag nie vergessen.«   Warum verlassen Menschen ihre Heimat

Weiterlesen: Rezension zu Jetzt bin ich hier
Was Träumer alles können …   »Ach Papa, denk  doch nur, wie man auf einem solchen Blatt über das Meer fahren oder es an einem Mast als Segel benutzen könnte! Einen Sonnenschirm könnte man daraus bauen oder … ja, man könnte sich daran festhalten, wenn es abfällt, und mit ihm wie ein Winddrachen durch die Lüfte fliegen!«   Nian – ein L

Weiterlesen: Rezension zu Geschichten aus Nian – Lindenreiter
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