Lust auf eine Lesung?

In Linz am Rhein, zwischen Bonn und Koblenz, findet am 14. und 15.Oktober der traditionelle Kunsthandwerkermarkt statt. Und am 14.10.ab 18 Uhr wird Linz noch bunter, denn sie wird ausgeleuchtet: Linz leuchtet.

Viele Veranstaltungen machen das bunte Treiben noch bunter, unter anderem liest Susanna M. Farkas im Café Kitsch aus ihren Büchern. Ein Besuch lohnt sich!

 

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Johannes Sieben

Himmelsstaub - gefangen im Koma


„Himmelsstaub“ ist eine Art fiktiver Roman, der sich mit meiner erfundenen Geschichte als Komapatient im Krankenhaus beschäftigt. Entgegen der Meinung der Ärzte sehe und höre ich aber alles, ...
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Klosterrauschen


Gewidmet allen Jungen, die als Kinder in Schulen, Internaten oder sonstigen Erziehungsanstalten missbraucht wurden.   In seinem ...
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PaedoLeaks


Dieser Roman ist gewidmet allen kleinen Seelen dieser Erde, die Opfer des Missbrauchs wurden und noch werden.   Dieser Roman erzählt von zwei Männern. ...
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Leseprobe aus "Dumme Gedanken"

„Dann, dann stand er auf“, Marie flüsterte jetzt sogar, „und er ging zu dem anderen Mann hin und sagte etwas auf Englisch zu ihm, das ich nicht verstand, aber nicht, weil es englisch war, sondern zu leise für mich, und der andere Mann sagte zu Gregorius, Mister Jarrett würde sich sehr freuen, wenn er dieses Instrument heute Abend benutzen dürfte. Dabei richtete er seinen Blick auf mich. Gregorius nickte und sagte, aber sehr gerne, es ist eine Ehre für mich. Spätestens da war mir klar, auch Gregorius hielt diesen Wuschelkopf für etwas Überragendes. Für einen Überragenden! Er erklärte daraufhin mir, die ich wohl einen ziemlich entsetzten Eindruck gemacht haben muss, es tue ihm leid, mich an einen anderen Steinway setzen zu müssen, er werde sich sofort um einen anderen Steinway für mich bemühen, der dem seinen zumindest nahe komme im Klang. Dieser, also sein Steinway, werde leider abgeholt und für ein Konzert benötigt, das der Mister mit dem Wuschelkopf am Abend in der Oper geben werde. Er sei aus Amerika angereist und habe das Pech gehabt, dass der eigentlich für das Konzert vorgesehene Flügel nicht rechtzeitig aus Bremen eingetroffen sei, und Herr Eicher, das war also der andere Mann, sei den ganzen Tag schon mit Jarrett auf der Suche nach einem gleichwertigen Ersatz, aber es gebe in Köln vermutlich keinen besseren Steinway als den von Gregorius. Was zweifellos stimmte!“

 

Jetzt sagte Marie wieder mit normallauter Stimme, „ich kann mir auch kein besseres Instrument vorstellen, sein Steinway war der beste, das ist bekannt. Nun würde dieser junge Amerikaner also auf seinem Steinway ein Konzert geben“, erinnerte sich Marie, „und es werde sogar eine Schallplattenaufnahme gemacht. Den beiden Männern erklärte Gregorius, ich sei seine beste Studentin, was mich natürlich ungemein genierte.“ Tatsächlich errötete Marie jetzt.


9783956670510