Lust auf eine Lesung?

In Linz am Rhein, zwischen Bonn und Koblenz, findet am 14. und 15.Oktober der traditionelle Kunsthandwerkermarkt statt. Und am 14.10.ab 18 Uhr wird Linz noch bunter, denn sie wird ausgeleuchtet: Linz leuchtet.

Viele Veranstaltungen machen das bunte Treiben noch bunter, unter anderem liest Susanna M. Farkas im Café Kitsch aus ihren Büchern. Ein Besuch lohnt sich!

 

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Lesen in der Schule

Isabellas Welt


Ihre Schwester Mareen spielt Geige, der Bruder Tristan begeistert sich für die Klarinette, aber die 10-jährige Isabella möchte kein Instrument spielen. Dafür schreibt sie lieber heimlich in ihr ...
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Viktor im Schattenland


Viktor ist 12 und hat Probleme: Seine Versetzung in die 7. Klasse scheint unerreichbar. Er leidet unter den langen Schultagen ohne Erholungsmöglichkeit, wird von Lehrern als Doppelnull abgestempel ...
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Spanische Dörfer – Wege zur Freiheit


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Erbengel

Die weiteren Bände sind in Vorbereitung. Demnächst mehr Infos hier.

 

Auch heute noch sind viele Menschen davon überzeugt, dass unsere Geschicke, unser Schicksal, von höheren Wesen und unbekannten Mächten gesteuert werden. Vor Tausenden von Jahren war dies nicht nur bloßer Glaube, sondern gefühlte Realität. Engel und Dämonen wandelten unter den Menschen und beeinflussten ihr Leben und ihre Entscheidungen. Äußerlich glichen sie ihnen, doch sie waren ihnen nicht nur in Bezug auf Kraft und Schnelligkeit weit überlegen, sie beherrschten auch die Kunst der Gestaltwandlung. Zudem konnten sie den Geist eines jeden Lebewesens beeinflussen und auch Zauber und Flüche wirken lassen. Auf Grund dieser Überlegenheit war es ihnen streng verboten, Beziehungen zu den Menschen aufzubauen. Doch nicht alle hielten sich an diese Regeln, und so kam es, dass bald Nachkommen dieser „Göttlichen“ auf Erden entstanden. Durch die Vermischung der Blutlinien waren die Abkömmlinge zwar schwächer als ihr überirdischer Elternteil, doch den einfachen Menschen weit voraus. Nicht zuletzt wegen ihrer Lebensspannen, die ein Vielfaches der menschlichen Lebenszeit betrugen. Je nach Eigenschaften und Talenten des menschlichen Elternteils blieben ihnen die dazu passenden dämonischen oder himmlischen Kräfte erhalten, und es bildeten sich drei Hauptklassen:

 

Die erste Klasse waren die naturverbundenen Hexen, zu denen auch die Feen, Waldnymphen und ihre vielen Verwandten – Gnome, Geister und Zwerge – zählten.

 

Die zweite waren die Gestaltwandler, darunter manche, die ihre Gestalt frei wählen konnten, aber auch Artgebundene. Die wohl bekanntesten waren die Werwölfe.

 

Die dritte jedoch war für den Menschen die mit Abstand gefährlichste von allen: die Vampire.

Der erste Vampir war entstanden aus einer Liebe, tragischer als die zwischen Romeo und Julia, und mit so verheerenden Folgen, dass sie die Welt fast ein ganzes Jahrtausend in Finsternis stürzte. Ein Schutzengel hatte sich in einen Dämon verliebt, und aus dieser Verbindung wurde ein Junge geboren. Zart und zerbrechlich, kaum lebensfähig. Die Schwangerschaft war viel zu kurz gewesen, der Junge war nie richtig gesund und die Eltern verzweifelten. Keine ihrer Kräfte schien dem Kind helfen zu können. Mit der viel zu früh einsetzenden Pubertät, zumindest körperlich, denn der Knabe hatte gerade erst sein viertes Lebensjahr vollendet, setzte der Hunger ein. Ein schier unstillbarer Hunger. Der Hunger zu jagen, zu töten und zu trinken. Blut war das einzige, was diesen Hunger für kurze Zeit stillen konnte, und der Rausch, in den das den Jungen versetzte, machte ihn zu einer unkontrollierbaren Bestie. In ihrer Qual versuchte die Mutter, das Leid ihres Kindes zu lindern, indem sie es von ihrem eigenen Blut trinken ließ. Das stillte zwar den Hunger zum ersten Mal vollkommen, doch es entfesselte auch alle Kräfte, die der Junge von seinen Eltern mitbekommen hatte. Mit ihren letzten Atemzügen verfluchte die Mutter ihren Sohn zu einem Leben in absoluter Dunkelheit und nahm ihm die Kunst, zu zaubern und sich Zutritt zu menschlichen Häusern zu verschaffen.

Beide Seiten – Engel und Dämonen – waren sich einig, dass so ein Wesen nie wieder geboren werden dürfe, und so wurde ein Pakt geschlossen und ein Bann verhängt, der es weder Engeln noch Dämonen je wieder erlauben sollte, die Erde zu betreten. Das war vor über tausendfünfhundert Jahren ...

Von all dem wusste Jessica nichts. Aufgewachsen in einer kleinen Stadt am Rande des Ruhrgebiets, hatte sie ganz andere, menschliche Probleme. Ihr Vater war eines Tages einfach gegangen und ihre Mutter hatte das nie ganz verwunden. Mittlerweile war sie in einer geschlossenen Anstalt untergebracht, und Jessica hatte ihr Studium abbrechen müssen, um den elterlichen Betrieb, eine kleine Kneipe, zu übernehmen. Hier wird sie auch eines Nachts von zwei Fremden angegriffen, als sie gerade den Laden zuschließen will. Doch was als Flucht vor den beiden beginnt, wird bald zu einer Suche nach sich selbst, denn ihre Eltern sind nicht ihre Eltern und die Welt, in der sie lebt, nur eine Fassade.
Ihr zur Seite steht der Vampir Samuel. Er rettet Jessica vor den Angreifern und hilft ihr herauszufinden, was sie eigentlich von ihr wollten. Von den beiden erfahren sie einen Namen: Fürst Egbert von Rothenburg. Ihr erster Weg führt Jessica und Samuel in ein nahegelegenes Casino, wo Samuel hofft, nähere Informationen zu bekommen. Die Lage wird jedoch heikel, als Jessica in einen Raum gelockt wird, der für Vampire versiegelt ist. Nur mit viel Charme, Geschick und einer gehörigen Portion Glück kann sie dem gelackten Kerl, der sie dort drin erwartet hat, und seinen Helfern entkommen.
Langsam muss auch Jessica einsehen, dass es sich nicht um einen Zufall oder eine Verwechslung gehandelt haben kann, als sie überfallen wurde. Das hatte sie immer noch gehofft. Sie beschließt, sich ihr Leben nicht wegnehmen zu lassen, doch der kleinste Versuch, etwas Normalität zu erleben, endet in einem Desaster, an dessen Ende sie nicht nur fast die komplette Einrichtung ihrer Kneipe verliert.
Sams letzte Idee, um das Chaos zu lichten: eine Fahrt nach Hamburg. Die dort lebenden freizügigen Zwillinge Melissa und Vanessa scheinen ihnen weiter helfen zu können, doch die geheime unterirdische Kneipe, in der sie sie treffen, ist eine Falle. Gefangen in einer alten Lagerhalle, müssen sie feststellen, dass die Zwillinge und ihr Werwolfrudel ein doppeltes Spiel gespielt haben. Samuel, zu schwach, um sich zu wehren, sieht nur noch eine Chance: Jessica muss erkennen, was sie ist und ihre Kräfte einsetzen. Das geschieht dann auch – mit schrecklichen Folgen für die Werwölfe. Jessica und Samuel gelingt die Flucht zurück zur geheimen Bar. Sie hoffen, dort ein paar Antworten zu finden. Doch stattdessen finden sie in einem geheimen Kellerabschnitt jemanden ganz anderes …


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