Warum ist der Eber tot? 

 

Und wer ist er überhaupt?

 

Kriminalistischer Spaß mit dem neuen Roman von Tharina Wagner: Blutrot oder warum ist der Eber tot?

 

 

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Die Legende um Rajou

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Blogbeitrag: Fiona: Zyklus 2 - Von Reloaded bis Untergrund - 28.04.2017

Vor einigen Tagen habe ich den letzten Satz von Fiona - Sterben geschrieben. Damit auch den letzten Satz zum ersten Zyklus, der immerhin aus 6 Bänden besteht, wenn wir Fiona - Wiederkehrer dazu zählen. Und das ist sinnvoll, da Ereignisse daraus im letzten Band eine Rolle spielen. Genauso wie Sarah und Thomas, die ab Band 5, eben Fiona - Sterben, mit dabei sind.

Und sie tauchen auch im neuen Zyklus auf.

Achtung, SPOILER!

Im Nachfolgenden erzähle ich etwas zum zweiten Zyklus und dabei auch Manches zum ersten, was diejenigen, die ihn noch nicht gelesen haben, vielleicht noch gar nicht wissen wollen.

Also, bitte, nur weiterlesen, wenn es Euch nichts ausmacht, dass Ihr wichtige Dinge aus dem ersten Zyklus erfährt, ohne dass es Euch die Spannung klaut. :-)

----------SPOILER ALARM ab hier ---------------------

Der erste Zyklus endet damit, dass Fionas Universum deaktiviert wird. Ob es wirklich endgültig gelöscht wird, weiß man nicht so genau. Jedenfalls hat es Fiona nicht geschafft, Garoan und die Ur-Wesen aufzuhalten. Aber sie hat sich redlich bemüht und darum darf sie in einem anderen Universum weiterleben. Mehr noch, sie darf drei weitere Leute mitnehmen. Sie wählt Katharina, Sarah und Thomas aus. Im Epilog spekulieren Engelkind und Drachenkind darüber, warum sie gerade diese gewählt hat. Bei Katharina ist es ja noch irgendwie sofort klar, oder?

Nun, im ersten Band des zweiten Zyklus, Fiona - Reloaded, weiß Fiona nicht, wer sie ist, warum sie ist oder wo sie ist. Sie versucht, einfach nur zu überleben. Die Welt ist erdähnlich, aber es gibt auch Unterschiede, die sie nach und nach erkennt, genau wie die Tatsache, dass sie über erstaunliche Fähigkeiten verfügt. Deren Herkunft ist ihr aber genauso schleierhaft wie ihre eigene. Erst zum Schluss erfährt sie mehr über sich selbst. Ob sie sich sogar erinnert, wer sie wirklich ist? Nun, das verrate ich dann doch nicht. Bisschen Spannung muss ja sein. :-)

Der zweite Band, Fiona - Spinnen, spielt in einer anderen Welt desselben Universums. Es ist eine fremdartige Welt, in Dunkelheit gehüllt. Alles Leben spielt sich in Zügen ab, die sieben Erdenjahre für eine Umrundung bräuchten, wenn sie sich permanent bewegen könnten, und das bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 7.600 km/h (natürlich hat diese Welt eigene Zeit- und Streckeneinheiten). Geht aber nicht. Warum, das muss auch Fiona erst noch herausfinden. Und auch, was es mit den geheimnisvollen Spinnennetzen auf sich hat, die sich unter den Schienen befinden. Vor allem: Was ist darunter?

Noch eine Welt tiefer geht es um Liebe, im Band 3, Fiona - Liebe. Hier haben Fiona und Katharina einen Vorteil, denn Lust ist etwas, wovon sie viel besitzen.Und in dieser Welt ist Lust eine Währung. Das hat unterschiedliche Auswirkungen und bringt eine gesellschaftliche Ordnung hervor, wie sie auf der Erde, in unserem Universum, völlig undenkbar wäre. Oder vielleicht doch? Jedenfalls schaffen es Fiona und Katharina, nach anfänglichen Schwierigkeiten, zu ranghohen Sicherheitsoffizieren aufzusteigen. Bis sie feststellen müssen, dass das Regierungsprojekt "Lustspende" gar nicht so lustig ist, wie man meinen könnte und wie die Regierung behauptet. Etwas, was Sarah schon längst erkannt hat.

In Fiona - Götter nähern sich unsere Freunde, inzwischen schon zu dritt, dem Untergrund. Doch erst müssen sie an den Göttern und Thomas vorbei. Dabei ist es gar nicht so einfach, zwischen falschen und echten Göttern zu unterscheiden. Und überhaupt, wieso sollten die Götter in ihrem Spiel selbst mitmachen? Irgendetwas stimmt hier nicht, das finden Fiona, Katharina und Sarah schnell heraus, doch das bedeutet noch lange nicht, dass sie aus diesem Wissen Nutzen ziehen können. Es wird spannend, denn mit Göttern sollte man sich ja nicht anlegen. Jedenfalls nicht mit den echten.

Im letzten Band erreichen die vier dann den Untergrund. Und hier müssen sie erkennen, dass vieles ganz anders ist, als sie bis dahin dachten. Und es taucht die Frage auf: Können sie ihr altes Universum vielleicht doch noch retten?