Bettina Wulff und die Nacktschnecken
Wir vom Verlag 3.0 sollten ernsthaft mal im Vorleben unserer Autoren und insbesondere Autorinnen nachforschen. Vielleicht fördern wir Skandalöses zutage und puschen sie so auf Platz 1 irgendwelcher Bestseller-Listen. Beispielsweise könnte es doch sein, dass eine unserer Autorinnen mal zusammen mit einer Nacktschnecke abgelichtet wurde. Skandal!
Wir können uns wirklich sicher sein, denn die Statistik gäbe uns bestimmt recht, wenn es denn eine darüber gäbe: Jeder zehnte von neun Schülern schummelt mal bei den Mathe-Hausaufgaben. Schließlich ist Mathematik nicht das beliebteste Fach aller Schüler vom Rhein bis zur Wolga, von der Donau bis zum Amazonas.
Apropos Amazonien… Platz 22 aller Bücher? Bei einem erdweit agierenden Unternehmen wie amazon? Liebe Journalisten, wo wart ihr, als Statistik an der Reihe war? Und Wahrscheinlichkeitsrechnung? Denn so interessant das (angebliche) Vorleben der Bettina Wulff auch gewesen sein mag, oder auch nicht, Platz 22 aller Bücher? Neeeee… ganz sicher nicht! In Deutschland vielleicht, das mag sein, was schon schlimm genug wäre für so ein Machwerk.
Nein, wir haben es nicht gelesen, und wenn wir Machwerk schreiben, meinen wir weniger den Inhalt, sondern mehr die Verpackung. Nicht des Buchs, sondern der Aufregung, der künstlich geschürten. Ist sie doch eine PR-Fachfrau, oder? Dass sie davon etwas versteht, das hat sie eindrücklich bewiesen, zumindestens aber, dass sie in der Lage ist, ihren Beratern zuzuhören. Ob es auf ihrem Mist gewachsen ist, was sie da treibt, weiss man ja nicht. Aber das Timing, da ziehen wir den Hut vor!
Vielleicht hat sie sogar Qualitäten, zu einem zweiten Bohlen zu werden? Weiblicherseits, versteht sich.






















Danke für Worte, die meine Gedanken widerspiegeln